SC Fürstenfeldbruck unterliegt im Finale

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Im Finale des Sparkassenpokals musste sich der SC Fürstenfeldbruck mit 1:4 geschlagen geben.

SC Fürstenfeldbruck - Im Vorjahr war das Finale zwischen dem SCF und dem SCO abgebrochen worden – wegen eines Gewitters. Diesmal blieb es bei einigen Regenschauern.

Der SC Oberweikertshofen hat mit einem 4:1 (3:0)-Sieg gegen den SC Fürstenfeldbruck gestern auf der Sportanlage der SpVgg Wildenroth erneut den Sparkassenpokal gewonnen. Und diesmal gehört ihnen der Pokal und die 600-Euro-Siegprämie alleine. Im Vorjahr hatten sich die Oberweikertshofener und die Brucker den Titel noch geteilt, nachdem die Partie beim Stand von 1:1 wegen eines Gewitters abgebrochen werden musste. Und auch diesmal warfen die Zuschauer und Verantwortlichen den einen oder anderen besorgten Blick gen Himmel. Gestern blieb es aber bei einigen heftigen Regenschauern und einem weit entfernten Donnergrollen, so dass die Partie komplett ausgetragen werden konnte.

Die Brucker waren wie angekündigt mit einer Mischung aus Reserve- und Jugendspielern und einer Handvoll Ergänzungsspieler aus dem Bayernligakader angetreten. Das stieß Herbert Thanner von den Veranstaltern der SpVgg sauer auf, zumal das Finale ursprünglich für Samstag angesetzt gewesen war. „Auf Wunsch der Brucker wurde es auf Sonntag verlegt, und dann kommen sie trotzdem nur mit der zweiten Mannschaft“, schimpfte der Chef der SpVgg. Auch Oberweikersthofens Spielertrainer Florian Hönisch ärgerte sich ein wenig. Zwar könne er die Argumentation der Brucker nachvollziehen, dass man drei Tage vor dem Ligastart nicht in dem Finale antreten wollte. „Auf der anderen Seite haben sie am Samstag ein Spiel gegen Markt Schwaben bestritten. Ich glaube, dass auch wir ein guter Testgegner gewesen wären.“ Der SCO verteilte jedenfalls von Anfang an keine Geschenke und dominierte das Geschehen. Nach nicht einmal einer Viertelstunde er zielte der Ex-Brucker Sebastian Heiß das 1:0. Kurz vor der Pause erhöhten Maximilian Schuch und erneut Heiß zum vorentscheidenden 3:0.

Erst nachdem SCO-Trainer Hönisch zur Pause den Ersatzspielern Spielzeit gewährte, kam der SCF besser ins Spiel. Mehr als der Anschlusstreffer durch Daniele Rachella sprang aber nicht mehr raus. „Uns fehlt einfach noch die Aggressivität. Die Mannschaft hat noch zu viel Respekt“, sagte SCF-Coach Jimmy Kaminsky. Am Ende stellte mit Thomas Krovinovic ein weiterer ehemaliger SCF-Akteur per Strafstoß den 4:1-Endstand her. Die Brucker dürfen sich mit dem 350-Euro-Scheck der Sparkasse für den Zweitplatzierten trösten.

Quelle: fussball-vorort.de

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