Weber warnt: "Wird ein hartes Stück Arbeit"

Wer stolpert im Derby? Im Hinspiel (unser Bild) unterlagen die Kirchheimer (weiß) 2:3 in Garching. Foto: Dieter Michalek

VfR Garching - „Auch diesmal erwartet uns wieder ein hartes Stück Arbeit“, sagt denn auch VfR-Coach Daniel Weber, der den Kirchheimern eine „taktische kluge Spielweise“ bescheinigt und davon ausgeht, „dass wir hellwach sein müssen“.

Auch wenn die Ziele immer schon unterschiedliche waren, ging es in den direkten Duellen zwischen dem Kirchheimer SC und dem VfR Garching (Samstag, 14 Uhr) meistens eng zu. „Wir waren für die Garchinger stets ein unangenehmer Gegner - nun wäre es an der Zeit, mal die Früchte zu ernten“, erinnert sich KSC-Coach Ivica Coric mit einem lachenden und einem weinenden Auge an die letzten fünf Niederlagen. „Phasenweise waren wir mitunter die bessere Elf, aber eben nicht über 90 Minuten.“ So setzte sich am Ende doch die spielerische Klasse bzw. die Kaltschnäuzigkeit des VfR durch. Wie zum Beispiel beim knappen 3:2 im Hinspiel.

„Auch diesmal erwartet uns wieder ein hartes Stück Arbeit“, sagt denn auch VfR-Coach Daniel Weber, der den Kirchheimern eine „taktische kluge Spielweise“ bescheinigt und davon ausgeht, „dass wir hellwach sein müssen“. Dennoch: Alles spricht für den VfR (41 Punkte), der in dieser Saison erst zwei Mal verlor, auswärts schon zehn Siege einfuhr und in den bisherigen 19 Partien gerade einmal 14 Gegentore zuließ. „Die stehen zu Recht da oben und spielen eine sehr konstante Saison“, weiß Ivica Coric. Von seinen zuletzt fünf fehlenden Stammspielern meldete sich immerhin Pero Knezevic wieder fit und rückt aller Voraussicht nach an Stelle von Sebastian Müller in die Dreierkette. Für den nach seinem Platzverweis in Markt Schwaben gesperrten Patryk Kitel steht Sebastian Schulze zwischen den Pfosten und spielt damit erstmals von Beginn an.

Auf Seiten der Gäste hat Felix Pichler seine Rot-Sperre abgesessen und verstärkt die Defensive, während der Ex-Kirchheimer Florian de Prato wegen Magen-Darm-Problemen vermutlich nicht von Anfang an dabei ist. Wegen einer langwierigen Schambeinentzündung stand der 26-Jährige in dieser Saison erst einmal in der Startelf - vergangenen Sonntag beim 2:0 gegen den ETSV 09 Landshut.

Für beide Teams geht es wegen ihrer Nachholspiele erst nächste Woche in die wohlverdiente Winterpause. „Wir wollen vorher noch so viele Punkte wie möglich einfahren - man weiß ja nie, was im Frühjahr so passiert“, sagt Daniel Weber. „Wir müssen von der ersten Minute an voll konzentriert sein“, will sein Trainerkollege Coric einen frühen Rückstand verhindern und bei derzeit 28 Zählern noch die 30-Punkte-Marke knacken. „Wir werden uns sicher nicht verstecken!“

Guido Verstegen

KSC: Schulze - Amling, Kirmeyer, Knezevic - Weinzierl, Sirch, Hintermaier, Riedl - Izci, Leimeister, F. Löns

VfR: Wachenheim - Henrich, Steinacher, Kleindienst, Pichler - Weicker, G. Ball, D. Niebauer, C. Ball - Arzberger, Hauck

Quelle: fussball-vorort.de

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