VfR Garching muss gegen Pullach die Kräfte einteilen

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Garching – Das Spiel um Platz zwei scheiterte schon vorab an drei Landshuter Sonntagsschüssen. Nach dem 3:3 vom vergangenen Wochenende fährt der VfR Garching am Samstag (14 Uhr) mit vier Punkten Rückstand zum SV Pullach.

Das Duell Zweiter gegen Dritter der Bayernliga verspricht dennoch Spannung. Emotional sieht der Garchinger Trainer Daniel Weber keine besondere Bedeutung in der Begegnung der beiden Vereine. Im Landkreis München liegen Pullach und Garching weit auseinander und auch die beiden Trainer Marke Temperamentsbündel haben wenig gemeinsam. Der ehemalige Ismaninger Frank Schmöller und Daniel Weber hatten in den vergangenen Jahren wenig direkten Kontakt. Für den Garchinger Coach ist eher das sportliche Level zweier sehr guter Bayernligamannschaften reizvoll: „Unsere bisherigen drei Spiele hatten alle einen anderen Charakter und jedes war für sich sehr interessant.“ Vor gut einem halben Jahr hatten die Garchinger mit einer Niederlage in Pullach die Meisterschaft der Landesliga so gut wie verspielt und mussten den spannenden, aber eben auch kräfteraubenden Relegationsumweg gehen.

In der Bayernliga trafen sich beide als Erster und Zweiter mit einem Klassespiel trotz dem 0:0 auf der Anzeigentafel. Das jüngste Remis gegen Landshut nimmt Weber sehr entspannt zur Kenntnis. Einerseits erkennt er die niederbayerischen Supertreffer („So machen sie die Dinger nie wieder“) an und auf der anderen Seite müsse sein Team am Ende eines harten Fußballjahres 2013 die Kräfte einteilen. Er macht deutlich, dass der VfR gezwungenermaßen in Führung liegend ökonomischer kicken müsse.

„Jeder, der Relegation gespielt hat, ist irgendwann urlaubsreif“, sagt der Garchinger Trainer. Deshalb schlägt er drei Kreuze, wenn die letzten beiden Bayernliga-Termine abgehakt sind. In der Aufstellung wird Weber nicht viel ändern. Mit Benjamin Niebauer und Jens Fölting hat er wieder mehr Alternativen auf der Bank sitzen. Auch Gerrit Arzbrger könnte wieder, aber nach seinem Kreuzbandanriss geht Weber null Risiko ein. Sorosh Hamid muss sich trotz seiner zwei Tore hinten anstellen: „Er stand zweimal richtig, hatte aber auch 17 Fehlpässe.“  

Aufstellung: Seibold – Kleindienst, Berchtold, Steinacher, Königshoff – G. Ball, de Prato – D. Niebauer, C. Ball, Hölzl – Prunitsch.

Quelle: fussball-vorort.de

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