VfR Garching hat richtig Spaß am Toreschießen

Gerrit Arzberger trifft zweimal binnen fünf Minuten.
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Gerrit Arzberger trifft zweimal binnen fünf Minuten.

VfR Garching - Der VfR Garching schießt sich warm für das große Isar-Derby gegen den FC Ismaning kommenden Sonntag. Nach dem 4:0 gegen Hankofen war am Samstag in Sonthofen das 5:1 (1:0) die nächste Kampfansage mit Blick auf das Spiel des Jahres.

Dem Ergebnis nach könnte vermutet werden, dass Trainer Daniel Weber über die Leistung seiner Schützlinge ins Schwärmen gerät. Davon war der Coach aber weit entfernt und sagte sogar, „dass mir die erste Halbzeit überhaupt nicht gefallen hat.“ Der VfR führte mit 1:0 und hätte da eigentlich schon die Partie vorentscheiden können. Nur Stefan Prunitsch war einmal frei durchgebrochen und machte das Tor (34.).

Der VfR dominierte aber das Geschehen, war spielerisch überlegen und hatte gute Möglichkeiten, um frühzeitig davon zu ziehen. Nach dem Seitenwechsel sah es dann doch schnell nach der Vorentscheidung aus. Der ehemalige Ismaninger Gerrit Arzberger machte seine Saisontore drei und vier binnen fünf Minuten und beide Male nach dem gleichen Schema. Es begann mit einem Einwurf, der abgelegt wurde zu dem vollstreckenden Offensivmann (47./52.).

Daniel Weber konnte sich noch nicht entspannen. Er hatte immer noch im Kopf, dass Sonthofen auch nach einem 2:5 gegen Unterföhring zurück kam und die körperlich wohl größte Mannschaft der Liga mit Standards unberechenbar ist. Eine Bestätigung bekam er mit dem 1:3 nach einer Ecke (57.). Danach wackelte die Partie noch einmal, als Torwart Sebastian Seibold mit einer spektakulären Parade nach der nächsten Ecke den 2:3-Anschlusstreffer verhinderte. Garchings Antwort auf die Allgäuer Gefahrenmomente war absolut passend: Ecke Arzberger, Kopfball Berchtold – 4:1. Damit war die Messe nun endgültig gelesen und in der Schlussminute legte Prunitsch noch einen sehenswerten Alleingang zum 5:1 nach.

Die Garchinger haben auch in dieser Höhe völlig verdient gewonnen. Und der Trainer nahm dann im Bus doch zufrieden Platz. Mit neun Toren aus den letzten beiden Partien haben die Garchinger nun offensiv spürbar zugelegt. Das letzte Manko, aus der beeindruckenden spielerischen Dominanz Zählbares zu machen, scheint gerade rechtzeitig vor dem Legenden-Kick gegen Ismaning beseitigt. Der Nachbar vom anderen Isar-Ufer kommt dem VfR gerade recht.

Quelle: fussball-vorort.de

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