0:0 gegen Erfurt: SVW knackt 40-Punkte-Marke

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René Vollath hielt seinen Kasten sauber.

Burghausen - Viel war in dieser Woche in der Wacker-Arena geboten. Am Ende des Heimspielmarathons steht der SV Wacker mit 5 Punkten mehr auf dem Konto da. Heute gab es gegen Erfurt erneut ein 0:0-Unentschieden.

Erfreulich ist nicht nur, dass die Burghauser nun die 40-Zähler-Marke geknackt haben, sondern auch, dass man in den drei Heimspielen in Folge keinen einzigen Gegentreffer hat hinnehmen müssen.

Gegenüber dem 0:0 am Dienstag gegen Offenbach nahm Georgi Donkov zwei Wechsel in der SVW-Startelf vor. Für Thorsten Burkhardt durfte Maurice Müller ran. Zudem musste Josef Cinar kurzfristig verletzt passen. Für ihn stand Fabian Aupperle in der Innenverteidigung.

Wenige Strafraumszenen

Der erste Durchgang war nicht unbedingt etwas für Fußballliebhaber. Beide Mannschaften agierten sehr diszipliniert und hochkonzentriert im Abwehrverbund. Insgesamt war es eine ausgeglichene Partie, die jedoch wenige Höhepunkte bot. Der einzig richtige Aufreger entstand, als Omodiagbe eine Flanke bereinigen wollte und unfreiwillig mit einem Querschläger René Vollath prüfte. Der SVW-Keeper war dabei hellwach und konnte in letzter Sekunde das Spielgerät noch über die Latte bugsieren (15.). Auf Seite der Burghauser waren im Spiel nach vorne einige gute Ansätze zu erkennen, aber mehr als ein Fernschuss von Eberlein (21.) sollte nicht zustande kommen. Da auch die Angriffsbemühungen der Gäste stets vorzeitig abgefangen wurden, ging es beim Stande von 0:0 in die Kabine. Damit war Georgi Donkov, so wie er nach der Partie in der Pressekonferenz äußerte, nicht glücklich. „Wir haben zu statisch gespielt. Das hat mir in der ersten Hälfte gar nicht gefallen.“

Wacker entwickelt mehr Druck

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Salzachstädter aber besser und gaben vor heimischem Publikum stets den Ton an. Die Erfurter stellten sich hinten rein und lauerten auf ihre Konterchance, welche der SVW aber im gesamten Spiel nicht zulassen sollte. Wacker hingegen hatte einige gute Gelegenheiten. Zunächst versuchte es Marco Holz in der 54. Minute aus gut 16 Metern, nachdem Thiel flach in die Mitte abgab. Allerdings traf Holz den Ball nicht richtig, sodass Klewin den unplatzierten Schuss aufnehmen konnte. Nur vier Minuten später teste Senesie sein Glück, da Luz auf seinen Sturmpartner abgelegt hatte. Allerdings ging dieser Versuch drüber. Wesentlich gefährlicher war es in der 60. Minute, als Senesie nach einem weiten Moser-Einwurf zum Kopfball kam. Aus kurzer Distanz scheiterte er jedoch am Erfurter Torhüter.

Diese zwei Gelegenheiten bildeten auch den Auftakt für die beste Burghauser Phase. Aus einer sicheren Abwehr heraus brachte man den Gegner oft in Verlegenheit, doch der ersehnte Treffer wollte nicht fallen. So war es auch in der 63. Minute. Schmidt brachte aus dem Mittelfeld einen Freistoß, den Holz zu einem Abschluss aus spitzem Winkel nutze. Die Kugel ging jedoch abermals am Tor vorbei. Ebenso erging es Fabian Aupperle, der bei einer Burkhard-Flanke am höchsten stieg (70.). Die womöglich größte Chance zur Führung hatte dann aber Marco Holz, der eine verunglückte Czichos-Rückgabe beinahe hätte ausnutzen können. Aus aussichtsreicher Position schoss der Mittelfeldakteur jedoch in Bedrängnis drüber.

In der Schlussphase versuchten die Burghauser noch einmal viel, ohne sich allerdings noch größere Chancen erarbeiten zu können. So blieb es dann auch beim torlosen Endergebnis.

„Wollen uns weiterentwickeln“

Nach der Partie zeigte sich Donkov vom ersten Durchgang wenig angetan, wobei er betonte, dass man im zweiten Durchgang durchaus einen Zahn zulegen konnte. „Wir konnten das Tempo erhöhen. Dadurch haben wir uns auch einige gute Chancen erarbeiten können“, gab der Coach zu Protokoll. Allerdings machte er keinen Hehl daraus, dass sich seine Mannschaft momentan schwer tue „Torchancen rauszuspielen“. „Da müssen wir den Torerfolg einfach mehr erzwingen, denn wenn wir uns momentan Gelegenheiten erarbeiten, dann schaffen wir es nicht, diese zu nutzen.“

Angesprochen darauf, dass der SVW nun mit 40 Punkten vermeintlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben kann, entgegengehe er, dass er Glückwünsche erst ab 42 Zähler annehmen wolle. „Unser Ziel muss es sein, unbedingt noch ein paar Punkte einzufahren. Zudem müssen wir darauf achten, uns als Mannschaft weiterzuentwickeln.“

Am Mittwoch geht es schon wieder weiter

Aber auch ein weiteres Ziel gab er im Rahmen der Pressekonferenz aus. „Wir wollen den Toto-Pokal gewinnen“. Und auf diesem Weg dahin, ist der Würzburger FV der nächste Prüfstein. Am kommenden Mittwoch treten die Salzachstädter am Main an. Die nächste Ligaaufgabe steht hingegen gegen den Halleschen FC, sofern der Schnee nun auch im Osten der Republik weicht, an. Angesetzt ist die Partie für kommenden Samstag um 14 Uhr.

Quelle: wacker1930.de

Quelle: fussball-vorort.de

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