FCU II gegen FC Phönix trotz Sieg zwischen Himmel und Hölle

Patrick Nirschl erzielte in der 19. Spielminute das Tor des Tages
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Patrick Nirschl erzielte in der 19. Spielminute das Tor des Tages

Die Vorgaben beim Auswärtsspiel gegen den FC Phönix München waren klar definiert und einziges Ziel waren die nächsten 3 Punkte einzufahren. Spielstark, druckvoll und kombinationsfreudig...

Die Vorgaben beim Auswärtsspiel gegen den FC Phönix München waren klar definiert und einziges Ziel waren die nächsten 3 Punkte einzufahren. Spielstark, druckvoll und kombinationsfreudig begannen die Unterföhringer und ließen der Heimmannschaft keine Chance ins Spiel zu kommen. Folgerichtig dauerte es nicht einmal 5 Minuten bis die Gäste zu ihrem ersten Treffer kamen. Nach einem Freistoß, getreten von Patrick Nirschl, legte Andreas Brandstetter diesen mit dem Kopf zu Maximilian Leidecker ab, dem mit einem Kopfball der Führungstreffer zum 0:1 gelang. In der nächsten halben Stunde bot sich den Zuschauern ein einseitiges Spiel, bei dem sich der FCU sehenswert in Szene setzte und bis zur Halbzeitpause seine Führung ausbauen konnte. In der 15. Minute gelang Philipp Wodaschik mit der Hacke das zweite Tor, ehe 4 Minuten später Patrick Nirschl das Tor des Tages gelang. Nimat Torah bediente bei einem Freistoß besagten Patrick Nirschl, der mit einer Direktabnahme das Leder ins gegnerische Tor hämmerte. In der 35. Spielminute erhöhte Nimat Torah durch einen Schuss aus 30 Metern zum 4:0 aus Sicht der Gäste und mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Bis dahin hätte wohl kein Mensch nur einen Cent auf den FC Phönix gewettet, doch die Gesetze des Fußball sind unergründlich. So gestaltete sich das Spiel in eine komplett andere Richtung und beide Mannschaften waren wie ausgewechselt. Die technisch starke Heimmannschaft fand zurück ins Spiel und die Unterföhringer überließen das Feld dem Gegner aus unerklärlichen Gründen. Nach einem Freistoß und einem Eckball in der 48. bzw. 57. Spielminute kam der FC Phönix zu 2 Treffern. Der FCU fand daraufhin keine Mittel die Begegnung zu beruhigen und irgendetwas dem gegenzusetzen. Zwar hätten die Gäste in den nächsten 15 Spielminuten mehrere Chancen das Spiel zu entscheiden, aber immer wieder scheiterten sie am eigenen Unvermögen und an der Cleverness, so dass dem Gastgeber in der 75. Spielminute nach einem Konter sogar der 3:4 Anschlusstreffer gelang. Die letzte Viertelstunde stand das Spiel auf Messers Schneide und entwickelte sich zu einem wahren Krimi, bei dem das Opfer durchaus die Unterföhringer hätten sein können. Als der Unparteiische nach 90 Minuten das Spiel zum 3:4 Endstand abpfiff, konnten zwar die Gäste die nächsten 3 Punkte auf ihren Konto verbuchen, aber trotzdem konnte sich niemand so recht freuen und der Sieg fühlte sich wie eine Niederlage an.

Fazit:

Vor Fehlern ist niemand sicher. Das Kunststück besteht darin, denselben Fehler nicht zweimal zu machen. (Edward Heath)

Quelle: fussball-vorort.de

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