Zu grün für den Spitzenreiter

Armin Lange traf zuerst nur das Aluminum und dann das Tor. Trotzdem zu wenig. Der SCF verlor 5:1.
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Armin Lange traf zuerst nur das Aluminum und dann das Tor. Trotzdem zu wenig. Der SCF verlor 5:1.

SC Fürstenfeldbruck - – Nichts zu holen gab es für den SC Fürstenfeldbruck beim Bayernliga- Spitzenreiter Wacker Burghausen II. Die Drittliga- Reserve zeigte den Bruckern bei der Niederlage klar die Grenzen auf.

VON ANDREAS DASCHNER

Fürstenfeldbruck – Nichts zu holen gab es für den SC Fürstenfeldbruck beim Bayernliga- Spitzenreiter Wacker Burghausen II. Die Drittliga- Reserve zeigte den Bruckern bei der 1:5 (0:3)-Klatsche klar die Grenzen auf. Dass sie in Burghausen nicht als Favorit gelten würden, war von vornherein klar. Allerdings machten die Brucker den Hausherren das Toreschießen viel zu leicht. SCF-Trainer Roberto Fontana fand deutliche Worte für die Leistung seiner Männer: „Das sah aus wie Herrenmannschaft gegen Schülermannschaft.“

Los ging es bereits in der 13. Minute, als Joan Brachmann wegrutschte und seinen Gegenspieler Özgür Kart flanken ließ. Torschütze Michael Pillmeier stand zudem sträflich frei. Beim zweiten Gegentor nur zwei Minuten später ließ sich Matthias Lokietz überlaufen. Auch hier stand Torschütze Yunus Karayün völlig frei vor dem leeren Tor. Kurz vor der Pause dürfte der Burghausener dann ein Dejá vú gehabt haben. Erneut war kein Gegenspieler weit und breit zu sehen. Brachmann hatte einen weiten Ball nicht wegköpfen können, Routinier Florian Baier hatte Karayün laufen lassen – und schon stand es 0:3.

Sollte ein unverbesserlicher Optimist zu diesem Zeitpunkt noch nicht geglaubt haben, dass die Partie entschieden ist, dann kam die diesbezügliche Versicherung kurz nach dem Wiederanpfiff. Diesmal war es Torhüter Michael Beck, der bei einem Eckball gegen Thomas Leberfinger zu spät kam. Mit dem 4:0 im Rücken ließen es die Hausherren dann etwas langsamer angehen und waren trotz vieler Chancen im Abschluss nicht mehr konsequent genug.

Fehlenden Einsatz konnte man den Bruckern diesmal nicht vorwerfen. Sie versuchten bis zum Schluss, das Wacker- Tor in Bedrängnis zu bringen. In Halbzeit eins hatten sie bei zwei Alutreffern von Armin Lange und Brachmann Pech, im zweiten Durchgang hatte Lange neben seinem Ehrentreffer zum 1:4 noch zwei weitere gute Möglichkeiten. Am verdienten Sieg der Burghausener änderte das aber nichts mehr. Mit dem Schlusspfiff erhöhte der eingewechselte Haris Sistek sogar noch auf 5:1. Fontanas Fazit: „Gegen eine spielerisch so starke Mannschaft sind wir einfach noch zu grün.“

Quelle: fussball-vorort.de

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