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Haching II brennt auf Revanche im Kreissparkassen-Pokal

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Im ersten Tespiel beim Landesligisten BCF Wolfratshausen kamen die Bayernliga-Fußballer der SpVgg Unterhaching II, hier Ünal Özdemir (l.), zu einem 1:1-Remis. Foto: Oliver Rabuser

SpVgg Unterhaching II - Zwar reichte es gegen den Landesligisten BCF Wolfratshausen nur zu einem 1:1 (0:0), trotzdem zeigte sich Harry Deutinger, Trainer der SpVgg Unterhaching II, zufrieden.

„Für den ersten Test war das in Ordnung. Es waren schon ein paar gute Spielzüge dabei.“ Allerdings sah der Coach auch, wo sich seine blutjunge Fußball-Truppe bis zum Bayernligastart am 23. Juli (in Eltersdorf) verbessern muss: „Vor allem athletisch müssen alle noch zulegen und robuster werden.“ Zudem erspielte sich sein Team nur wenig Chancen.

Wolfratshausens Führungstor nach dem Wechsel zeigte ebenfalls eine altbekannte Schwäche der SpVgg II auf, denn es resultierte aus einer Ecke. Zwar war der Treffer nicht alltäglich, denn Hachings Verteidiger Stefan Alschinger bugsierte den auf den langen Pfosten gezogenen Ball beim Rettungsversuch selbst über die Linie, trotzdem musste Deutinger bemerken: „Wieder mal ein Gegentor aus einer Standardsituation.“ Für den Ausgleich nach einer vom BCF-Keeper abgewehrten Alschinger-Flanke sorgte mit Fatih ein Probespieler (84.).

Am Samstag geht es für die Deutinger-Truppe weiter, dann schon unter Wettbewerbsbedingungen: In der Sportschule Oberhaching steht ab 14.30 Uhr das Finalturnier um den Kreisparkassenpokal an. „Das Halbfinale gegen den SV Helfendorf wollen wir unbedingt gewinnen“, betont Deutinger, „damit wir Revanche für letztes Jahr nehmen können.“ Denn im Endspiel wartet dann wohl der Vorjahressieger FC Unterföhring, der als Landesligist im Semifinale gegen den Kreisligisten SC Pöcking aber nicht ganz so eindeutig favorisiert ist, wie die Hachinger gegen den Kreisklassenaufsteiger aus Helfendorf. „Bei nur zweimal 30 Minuten kann allerdings viel passieren“, warnt Deutinger.

Möglicherweise muss der 64-Jährige auf einige Junioren zurückgreifen, je nachdem wie Chefcoach Heiko Herrlich plant. Von dessen regem Interesse am Nachwuchs schwärmt Deutinger übrigens: „Er hat sich schon öfter unser Training angeschaut, wir unterhalten uns jeden Tag. Die Zusammenarbeit ist einwandfrei.“

Umberto Savignano

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