Hachings Defensive endlich wieder stabil

Claus Schromm und seine Mannschaft holten einen Punkt.
+
Claus Schromm und seine Mannschaft holten einen Punkt.

Unterhaching - Nach drei Niederlagen mit neun Gegentoren galt für die SpVgg Unterhaching beim Auswärtsspiel in Chemnitz die Devise: Endlich hinten den Laden dicht halten! Diese wichtigste Vo...

Unterhaching - Nach drei Niederlagen mit neun Gegentoren galt für die SpVgg Unterhaching beim Auswärtsspiel in Chemnitz die Devise: Endlich hinten den Laden dicht halten! Diese wichtigste Vorgabe des Trainerteams konnte die Mannschaft umsetzen – es reichte bei den abstiegsgefährdeten Sachsen immerhin zu einem respektablen 0:0.

Hachings Abwehr hatte die Chemnitzer Angreifer weitgehend im Griff, auch der Ex- Kollege Toni Fink konnte sich kaum in Szene setzen. Die besten Möglichkeiten bei den seltenen Gäste-Kontern hatte noch Thomas Steinherr, dem aber das Schussglück fehlte. In den Schlussminuten mussten die Hachinger nochmal ein wenig zittern, denn Chemnitz machte Druck: Sekunden vor dem Abpfiff rettete Fabian Götze für den bereits geschlagenen Torhüter Korbinian Müller auf der Linie.

Den Teilerfolg in Chemnitz bewertete Teamchef Manuel Baum als Erfolg: „Die Mannschaft hat insgesamt leidenschaftlich gekämpft und sich diesen Erfolg verdient.“ Die Spielvereinigung trennen jetzt sechs Zähler sowohl vom möglichen Aufstiegsrang drei als auch vom ersten Abstiegsplatz. Da könnte das letzte Drittliga-Spiel vor der Winterpause, am Samstag im Sportpark gegen Jahn Regensburg, zum Trendsetter werden.

Dummerweise fehlt Maximilian Welzmüller ausgerechnet bei diesem bayerischen Derby. Hachings Kapitän kassierte in Chemnitz die fünfte Gelbe Karte und ist deshalb gesperrt.

„Tor des Monats“ von Pascal Köpke

Es gab aber noch einen Grund zum feiern: Zum ersten Mal in der Geschichte der SpVgg Unterhaching erzielte ein Spieler das „Tor des Monats“ in der ARD: Die Wahl der Zuschauer fiel auf Pascal Köpke für seinen spektakulären Seitfallzieher in den Torwinkel bei der Partie gegen den VfB Stuttgart II. Der 18-Jährige setzte sich mit 37 Prozent der Stimmen vor dem Dortmunder Pierre- Emerick Aubameyang durch, der auf 31 Prozent kam. „Es war toll, dass mir beim Debüt in der ersten Mannschaft so ein schöner Treffer gelungen ist“, meinte der Sohn des Bundestorwart-Trainers Andy Köpke.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare