"Wir wussten, dass es eine Schlacht wird"

Hachings Frusterlebnis im Osnabrücker Schlamm

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Claus Schromm möchte das Jahr gegen Werder Bremen II mit einem Sieg beenden. F: Leifer

Osnabrück bleibt weiter ein schlechtes Pflaster für die SpVgg Unterhaching. Den letzten Punkt an der Bremer Brücke entführte man vor 25 Jahren, damals mit einem 1:1 in der zweiten Liga.

Die Negativbilanz setzte sich am letzten Spieltag in der Hinrunde der dritten Liga mit der 0:2-Niederlage fort. Für die 30 Hachinger Fans, unter den 6400 Zuschauern, war es ein ungemütlicher Nachmittag, nicht nur wegen der diesmal mäßigen Leistung der Mannschaft von Trainer Claus Schromm. Die äußeren Umstände machten es allen Akteuren schwer, denn bei Schneeregen, Minusgraden und einem kaum bespielbaren „Acker“ blieben viele Bemühungen im Schlamm stecken.?

„Wir mussten natürlich, dass es eine Schlacht wird“, bedauerte Hachings Trainer Schromm, der erneut mit der Defensivleistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein konnte. „Wir haben praktisch alle Tore des Gegners vorbereitet“, befand er.

Die Partie begann mit einem Offensivfeuerwerk der Gastgeber, die sich Chancen am Fließband erspielten. Nach einer Viertelstunde konnten sich die Hachinger aus der Umklammerung lösen und versuchten endlich selbst einmal anzugreifen – liefen dabei aber in einen Konter, den Marc Heider zum 1:0 abschloss. Zunehmend fanden die Gäste dann besser in die Partie, aber ausgerechnet Kapitän Uli Taffertshofer vergab in der 32. Minute völlig freistehend den Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel hatte Torjäger Stephan Hain zwei gute Tormöglichkeiten (48. und 56.), doch erneut brachten sich die Hachinger um die Früchte ihrer Arbeit. Ein Freistoß aus aussichtsreicher Position landete bei den Osnabrückern, die mit ihrem zweiten Konter das 2:0 durch Tim Danneberg (75.) erzielten.

Es passte dann zum „gebrauchten“ Nachmittag der Hachinger, dass Hain auch noch mit einem Elfmeter am Osnabrücker Torhüter Marius Gersbeck scheiterte (79.). „Es lagen doch einige Chancen für uns in der Luft, deshalb ist die Niederlage schon bitter“, ärgerte sich Schromm. Er hofft, dass sich seine Mannschaft im letzten Punktspiel vor der Winterpause, am nächsten Samstag im Sportpark gegen Werder Bremen II, umgehend rehabilitiert.

Quelle: fussball-vorort.de

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