Hachings offene Rechnungen mit Chemnitz

Abräumer im Hachinger Mittelfeld: Quirin Moll (vorne).
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Abräumer im Hachinger Mittelfeld: Quirin Moll (vorne).

SpVgg Unterhaching - Denkt man über den Angstgegner der SpVgg Unterhaching nach, kommt einem sicher nicht der Chemnitzer FC in den Sinn. Doch die letzten beiden Aufeinandertreffen ge...

SpVgg Unterhaching - Denkt man über den Angstgegner der SpVgg Unterhaching nach, kommt einem sicher nicht der Chemnitzer FC in den Sinn. Doch die letzten beiden Aufeinandertreffen gegen den Gegner vom Samstag gerieten für die Hachinger zum Debakel.

So richtig Favorit waren die Sachsen in keinem der Spiele, am Ende aber durften sie jeweils jubeln. Und zwar richtig. 0:5 endete die letzte Partie in Chemnitz aus Hachinger Sicht im Mai diesen Jahres. Das 1:5 rund ein Jahr zuvor war nicht weniger deprimierend. Droht da am Samstag (14 Uhr) ähnliches Ungemach, da die SpVgg ja mit drei Pleiten in Serie ihre Erfolgsspur verlassen hat? „Wir haben bis dato in Chemnitz wenig holen können, aber die Vergangenheit zählt nicht“, betont Cheftrainer Claus Schromm vor dem Duell seiner Hachinger mit dem aktuellen Tabellen-16. der Dritten Liga. Vom Tabellenstand her liegt die Favoritenrolle bei den Gästen, sie sind immer noch Achter und halten Kontakt zu den Aufstiegsrängen.

Allerdings täuscht auch bei den Sachsen die Platzierung über die Leistungsfähigkeit hinweg: „Chemnitz ist als Mitfavorit in die Saison gegangen, ist aber nicht so recht in die Pötte gekommen“, weiß Schromm, „aber die individuelle Qualität der Mannschaft ist schon recht hoch. Auch wenn die Situation dort angespannt ist, ist das ein harter Brocken.“ Vor allem die Chemnitzer Offensive mit dem Ex-Hachinger Anton Fink im Sturmzentrum ist besser als die derzeitige Torquote aussagt. „Offensiv ist der Gegner gut aufgestellt“, weiß auch Quirin Moll, der als einer der beiden Sechser im Hachinger Mittelfeld erste Bremse für den Angriffsschwung des Gegners sein soll. „Wir müssen vor allem erstmal hinten dichtmachen. Aber für uns im defensiven Mittelfeld ist das nichts anderes als sonst, wir haben immer unseren Plan.“

Zuletzt wurde der weniger gut umgesetzt, drei Niederlagen mit neun Gegentoren stehen zu Buche. Auch Chemnitz kam allerdings nach dem Trainerwechsel nur langsam besser in Schwung. Die jüngste Bilanz von zehn Spielen mit nur drei Siegen, aber fünf Niederlagen ist nicht sonderlich besorgniserregend. Die Personalsituation bei der SpVgg bleibt laut Schromm „angespannt“.

Zu denverletzten Innenverteidigern Alexander Hack und Mario Erb sowie Stefan Haas und Nachwuchsspieler Frederic Niederbacher gesellte sich nun auch noch Stürmer Pascal Köpke, der am Samstag in der ARD-Sportschau auf die Gunst der Zuschauer bei der Wahl zum „Tor des Monats“ hofft. Der 18-Jährige laboriert an einer Blasenentzündung und fällt aus. Zudem hat Haching ein kleines Torwartproblem. Korbinan Müllers Ersatzmann Michael Zetterer fehlt mit Sprunggelenksproblemen, die Nummer drei Sebastian Wolf fällt ohnehin bis zur Rückrunde aus. So kommt Felix Dinkel (20) zu seiner ersten Nominierung im Drittliga-Kader.

SpVgg: Müller – Welzmüller, Hofstetter, Hummels, Schwarz – Willsch, Moll, Hufnagel, Götze – Voglsammer, Haberer.

Quelle: fussball-vorort.de

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