Hachings Stürmer als Sorgenkinder

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Erster Kandidat für die Rückkehr in die erste Elf: Mijo Tunjic.

SpVgg Unterhaching - Alles schwelgte in Euphorie und Vorfreude im August 1999. Die SpVgg Unterhaching war in die Bundesliga aufgestiegen und freute sich aufs erste Saisonspiel. Nur die lästige Aufgabe im DFB-Pokal stand zuvor noch an - beim Drittligisten SV Babelsberg 03.

Und prompt kassierte die SpVgg die erste Ohrfeige: Im Pokal flog man in Runde eins raus, Babelsberg siegte durch ein Tor in der 90. Minute 1:0.

Reichlich Zeit ist seitdem vergangen, nun treffen sich Babelsberg und Unterhaching in der Dritten Liga wieder. Hachings Glanz ist längst nachhaltig verblasst, das Team aus Potsdam schickt sich nach einem Zweitliga-Gastspiel 2001/02 an, in Liga drei Fuß zu fassen. Das schien lange zu gelingen, nach zuletzt sechs Spielen ohne Sieg rutschte der SVB aber auf einen Abstiegsplatz. Um von dort wieder zu entkommen, müsste er am Samstag (14 Uhr) die SpVgg schlagen - um die wieder in den Abstiegskampf hineinzuziehen.

Ein gefährliches Spiel. „Wir dürfen bloß nicht daran denken, dass Babelsberg auf einem Abstiegsplatz steht“, warnt SpVgg-Trainer Klaus Augenthaler vor Überheblichkeit.

Das macht er in letzter Zeit häufig, teilweise mit wenig Erfolg. Ob das 0:1 gegen Stuttgart ein heilsamer Schock war, wird sich zeigen. Zu hadern begann der Weltmeister vor allem mit den Stürmern: „Wir haben ja hundertprozentige Chancen, machen aber zu wenig Tore. Das hat mit Pech nichts mehr zu tun.“ Immerhin kann er diesmal „auswürfeln“, wer sich in vorderster Front versuchen darf. Erster Kandidat für die Rückkehr in die erste Elf: Mijo Tunjic. Der schoss auch beim 1:0 im Hinspiel das entscheidende Tor. Christian Amberg

SpVgg Unterhaching: Kampa - Schulz, Hain, Hefele, Vitzthum - Yilmaz - Jerat, Zillner, Leandro - Nygaard, Tunjic.

Quelle: fussball-vorort.de

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