Händchenhalten im Keller

Tarik Sarisakal sucht noch treffsichere Schützen für Bruck.
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Tarik Sarisakal sucht noch treffsichere Schützen für Bruck.

SC Fürstenfeldbruck - Es ist so, als hätten sie letzte Saison nie aufgehört. Als würden sich der SC Fürstenfeldbruck und der TSV Aindling immer noch verzweifelt gegen den Abstieg au...

SC Fürstenfeldbruck - Es ist so, als hätten sie letzte Saison nie aufgehört. Als würden sich der SC Fürstenfeldbruck und der TSV Aindling immer noch verzweifelt gegen den Abstieg aus der Bayernliga wehren. Neue Saison, neue Liga, altes Leid.

Denn die beiden Absteiger stehen nach dem fünften Spieltag in der Landesliga Südwest, ihrer neuen, ungeliebten Heimat, schon wieder in der Abstiegszone. Im direktem Duell geht es am heutigen Mittwoch (19 Uhr) nun darum, endlich den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden – und den Paarlauf am Tabellenende zu beenden. Tarik Sarisakal warnt seine unerfahrene, am letzten Samstag aber endlich mal wieder siegreiche Mannschaft schon vor dem Gastspiel am Schüsselhauser Kreuz in Aindling, „ein ganz heißes Pflaster“ sei das.

Und die aktuelle Tabelle lüge sowieso, mutmaßt der neue Brucker Trainer. „Aindling wird sich oben einfinden“, zu hoch sei die Qualität dort. Zu gerne hätte er das eigene Team verstärkt, besonders im Angriff präsentiert sich Fürstenfeldbruck harmlos. Aber man könne halt nicht alles zahlen, was die Spieler wollen, resigniert Sarisakal, vom Kreisklassisten TSV Indersdorf zum SCF gestoßen. Nicht nur im Tabellenkeller halten Bruck und Aindling vertraut Händchen, auch die Erklärungen für das unbefriedigende Abschneiden gleichen sich: „Wir sind mitten im Umbruch, hatten 13 Abgänge“, sagt Sarisakal.

„Wir sind im Umbruch, müssen die Abgänge mit der eigenen Jugend kompensieren“, hält Roland Bahl dagegen. Im Duell der Enttäuschten sieht Aindlings Trainer Gelassenheit als Trumpf. „Die Mannschaft, die nicht verkrampft, wird dieses Spiel gewinnen“, prophezeit er. Auch Sarisakal wünscht sich Ruhe und Selbstvertrauen, schiebt aber nach: „Ich will ja keinen künstlichen Druck aufbauen. Aber wir müssen da was mitnehmen.“ Das Spiel, es braucht vor allem einen Sieger. Sonst geht das Händchenhalten am Tabellenende weiter.

Quelle: fussball-vorort.de

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