Heftige Diskusionen um spielentscheidenden Strafstoß

Sechs Minuten vor dem Ende behilet Dennis Niebauer die Nerven und verwandelte das Elfmeter-Geschenk zum 2:1 für Garching.

VfR Garching - Durch einen zweifelhaften Strafstoß geriet der VfR Garching im direkten Duell gegen Ampfing um den Relegationsplatz auf die Siegerstraße.

Das Lächeln von Georg Ball sagte alles. Der blonde Hüne des VfR Garching war der Gefoulte bei dem Elfmeter, der alle 22 Kicker auf dem Platz überraschte. „Ich wollte hoch steigen zum Kopfball und wurde etwas gezogen“, sagte er, „das passiert tausend Mal in jedem Spiel. Diesen Elfmeter musste man nicht geben.“

Sein Trainer Daniel Weber sah von der Bank aus auch nichts Elferreifes, vertrat aber die harte Theorie: „Trikotziehen ist Foul und damit Elfmeter.“ Wenige Meter weiter stand der Ampfinger Trainer Michael Kostner, der fassungslos war: „So einen Elfer gibt es nicht. Da wollte sich einer wichtig machen, das ist eine bodenlose Frechheit.“ Zusammen mit dem im Gegenzug nicht gegebenen Strafstoß für sein Team kam er zu dem Schluss, dass „der Schiedsrichter das Spiel entscheiden wollte.“

Der VfR Garching blickt nun dem Entscheidungsspiel gegen Kirchanschöring zuversichtlich entgegen. „Das war das beste Bezirksoberligaspiel, das ich je gesehen habe“, erklärte Daniel Weber. Garchings Trainer sagt auch, „dass wir mit dieser Leistung auch Kirchanschöring schlagen.“ Und dann wäre der große Wurf nur noch 90 Minuten entfernt. Da heuer keine Bayernligisten in die Landesliga Süd absteigen, könnte der Aufstieg sogar ohne Relegation passieren. Die Chancen des VfR sind riesig. Und Elfer-Foulopfer Georg Ball formuliert die Kampfansage charmant lächelnd: „Dann spielen wir jetzt halt noch einmal…“ nb

Quelle: fussball-vorort.de

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