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Heiko Herrlich vorerst Teilzeit-Trainer

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Den neuen Trainer Heiko Herrlich (l.) stellte SpVgg-Prädident Engelbert Kupka am Montag offiziell vor. Bis Anfang September muss Herrlich allerdings wegen „einer Konstellation im Privatleben“ die ein oder andere Auszeit nehmen und fungiert somit vorerst als Teilzeit-Trainer. Foto: Christian Amberg

SpVgg Unterhaching - Einen Tag vor dem Trainingsstart am Dienstag (10 Uhr) stellte die SpVgg Unterhaching das neue Trainerteam vor. Ex-Profi Heiko Herrlich übernimmt mit drei Assistenten das Zepter im Sportpark - vorerst allerdings als Teilzeitkraft.

Denn Herrlich noch bis 30. Juni offiziell beim VfL Bochum unter Vertrag, seinem letzten Arbeitgeber. Durch „eine Konstellation im Privatleben" kann er bis 1. September zudem nicht ständig das Training leiten. „Es gibt ein paar Tage, an denen ich nicht da sein kann", sagt er, versichert aber: „Das wird keine Auswirkungen haben."

Neben Ex-Profi Roman Tyce, der die Hachinger U 17 übernimmt und auch Co-Trainer der Profis wird, stehen zwei weitere Assistenten fest. Wolfgang Kellner, in den 80er-Jahren selbst bei der SpVgg zwischen den Pfosten, kommt als Torwarttrainer. Manuel Baum wird zweiter Co-Trainer. Pferdefüßchen bei diesen beiden: Kellner ist Physiotherapeut und Heilpraktiker in Garmisch und wird auch weiterhin in seiner Praxis tätig sein. Baum ist Sportlehrer an der Taufkirchner Realschule - und hofft noch, dass ihm sein Schulleiter die Zeit für den neuen Job ermöglicht.

Ansonsten herrscht Aufbruchstimmung im Sportpark. Herrlich soll der Architekt für einen gewaltigen Umbau sein. „Unterhaching ist eine Riesen-Herausforderung“, sagte er am Montag, „in einer sehr schwierigen Situation müssen wir einen Umbruch starten. Ich hoffe, dass ich ein Teil dieser neuen Lösung sein kann.“

Ausnahmslos junge Spieler werden am Dienstag auf dem Trainingsplatz erscheinen, die SpVgg definiert sich als Ausbildungsbetrieb komplett neu. Herrlich kommt die Schlüsselrolle zu. Als A-Jugend-Trainer in Dortmund sammelte er schon Erfahrung, später als Coach der DFB-Junioren. „Der Verein muss es in den nächsten Jahren schaffen, aus dem Pool sehr gut ausgebildeter Jugendspieler den Profikader immer wieder aufzufüllen“, so seine Vision. Sein Vertrag läuft ein Jahr, die Zusammenarbeit sei aber „langfristig ausgelegt“.

Christian Amberg

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