Aufsteiger des Jahres

Bläser: "Giftig, unbequem, immer mit dem Kopf da"

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Marco Bläser: Von der Bezirksliga in die Regionalliga Bayern.

SV Heimstetten - Eigentlich war Marco Bläser ja zufrieden. 31 ist er, hat einen guten Job, mit dem Fußball ein tolles Hobby.

Und mit dem TSV Dachau 65 hat er im Sommer nach zwei knapp gescheiterten Anläufen endlich den Aufstieg geschafft, dank der Ligenreform gleich in die Landesliga. So hoch spielte der Verein noch nie. Bläser, Sohn des Kölner Ex-Profis Jupp Bläser, hat dazu 25 Treffer beigesteuert. Und wieder mal Begehrlichkeiten geweckt bei höherklassigen Vereinen.

Bisher hat er derartigen Avancen stets widerstanden, nun aber hat ihn das Angebot aus Heimstetten doch zu sehr gereizt. Von der Bezirksliga in die Regionalliga, mit 31. Das war mutig. Aber nicht übermütig. Bläser spielt Stamm, hat bei 20 Einsätzen schon zehnmal getroffen. Und Kapitän Christoph Schmitt lobt seinen neuen Kollegen: „Ein Spielertyp, wie wir ihn noch nie hatten. Der ist giftig, unbequem, immer mit dem Kopf da.“ Ist ja auch körperlich groß, der Bläser.

Dieser Artikel erschien auf der Amateurfüßballseite des Münchner Merkur. Die Amateurfußballseite erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Reinhard Hübner, erreichbar unter komsport@ t-online.de

Quelle: fussball-vorort.de

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