Heimstetten: Göktan spielt weiter Verstecken

Reinknien für den ersten Heimdreier: Heimstettens Bernd Häfele (rot) bremst einen Gegenspieler.
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Reinknien für den ersten Heimdreier: Heimstettens Bernd Häfele (rot) bremst einen Gegenspieler.

Vor dem Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am Sonntag um 14 Uhr zeichnet sich beim SV Heimstetten eine Linderung des Stürmer-Problems ab – jedoch nicht in Person von Berkant Göktan.

Am besten beginnt man mit der Personalie Berkant Göktan – denn so sehr die Verantwortlichen des SV Heimstetten die Frage nach ihm inzwischen auch nerven mag, so andauernd bleibt der Stürmer das Gesprächsthema Nummer eins bei den Zuschauern im Sportpark. Ob die Fans des Regionalligisten den schillernden Ex-Profi indes je zu Gesicht bekommen, scheint derzeit fraglicher denn je. Denn das „Phantom“ ward bislang noch immer bei keinem Training gesehen, sodass sich bei Manager Michael Matejka mittlerweile Zweifel an der Ernsthaftigkeit seiner Comebackpläne regen: „Wir stehen weiter zu unserem Wort, dass er eine Chance bekommt. Allerdings muss er den ersten Schritt machen.“

Der Verein sehe Göktans Versteckspiel dabei gelassen: „Wenn er nicht spielt, kostet er uns auch nichts“, stellt Matejka klar. Trotz der Querelen um Göktan zeichnet sich vor dem Heimspiel gegen die Würzburger Kickers am Sonntag (14 Uhr) eine Linderung des Stürmer- Problems ab. So ist Marcel Ebeling nach seinem Muskelfaserriss wieder ins Training eingestiegen. „Allerdings ist er noch nicht hundertprozentig fit“, sagt Trainer Rainer Elfinger.

Zudem ist nun auch die Verpflichtung eines weiteren Angreifers fix: Thomas Karg, der beruflich nach München umzieht, wechselt vom Bayernligisten VfL Frohnlach nach Heimstetten. „Der Vertrag ist unterschrieben“, bestätigte Matejka am Freitag gegenüber unserer Zeitung. „Er wird ab dem 26. August für uns spielen.“ Bis dahin muss Elfinger mit dem vorhandenen Personal auskommen, weshalb der Trainer gegen Würzburg wohl wieder auf Florian Rudy als alleinige Spitze vertrauen dürfte. Der 24-Jährige zeigte diese Saison zwar mehrfach gute Ansätze, traf jedoch noch nicht ein einziges Mal.

Das freilich dürfte gegen Würzburg ohnehin eine komplizierte Angelegenheit werden, denn im Gegensatz zu Heimstetten sind die Kickers formidabel in die Saison gestartet: Mit 13 Punkten rangieren sie auf Tabellenplatz drei – während der SVH mit nur fünf Zählern Drittletzter ist. „Würzburg hat sich in der Saisonpause massiv verstärkt“, weiß Elfinger. „Ich rechne damit, dass sie bis zum Ende vorne mitspielen.“ Trotzdem gibt sich der Coach zuversichtlich: „Wir haben die zwei spielfreien Wochen gut trainiert. Wenn alles passt, dann können wir am Sonntag unseren ersten Heimdreier holen.“

Voraussichtliche Aufstellung: Lehner, Löppert, De La Motte, Kneißl, Welzmüller, Fiorentini, C. Schmitt, Ünver, Steimel, Häfele, Rudy.

Quelle: fussball-vorort.de

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