SV Heimstetten: Spiel mit Phantom

Rainer Elfinger muss mit Heimstetten die Pechsträhne beenden.
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Rainer Elfinger muss mit Heimstetten die Pechsträhne beenden.

SV Heimstetten - Michael Matejka hat eine gute Charaktereigenschaft: Er kann lachen, auch wenn eigentlich alles zum Heulen ist. „Der Fußballgott mag uns nicht mehr“, sagt der Ma...

SV Heimstetten - Michael Matejka hat eine gute Charaktereigenschaft: Er kann lachen, auch wenn eigentlich alles zum Heulen ist.

„Der Fußballgott mag uns nicht mehr“, sagt der Manager des SV Heimstetten und klingt dabei so fröhlich, als wäre seine Mannschaft trotzdem Tabellenführer der Regionalliga. Ist sie aber nicht. Sie ist Vorletzter. Und derart verfolgt von Pech, als habe man den Fußballgott mit irgend etwas zutiefst verärgert. Am Freitag gegen Bamberg kassierte man nach „vierundneunzig Minuten und fünf Sekunden“ (Matejka) das bittere 1:1, am Dienstag zuvor hatte man im Totopokal den Drittligisten Burghausen „in Hälfte eins klar dominiert“ und fast schon im Elfmeterschießen, da fing man sich noch das Last-Minute-Gegentor.

In Ingolstadt führte man 3:0, Ende 3:3, Ausgleich in der Nachspielzeit. Eine fast unheimliche Serie, „kaum wird die Nachspielzeit angezeigt, kommt die große Flatter“, so Trainer Elfinger. Dazu kommt unglaubliches Verletzungspech. Torjäger Bläser fällt noch Monate aus, Neuzugang Karg ist wieder angeschlagen, nun hat es gegen Bamberg Kneißl erwischt, „wahrscheinlich Syndesmoseband“, unkt Matejka. Und „Phantom“ Göktan? „Hat gut gearbeitet, vielleicht kann man ihn schon mal kurz bringen“, hofft Elfinger.

Wäre ein Lichtblick am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr) beim Nachholspiel in Rosenheim. Ein Sieg wäre Pflicht für Heimstetten, will man den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wahren. Die Gastgeber, lange Zeit auch mit dem Fußballgott hadernd, haben sich gerade ein wenig rausgearbeitet aus dem Schlamassel, zudem mit Ex- Profi Florian Heller namhafte Verstärkung bekommen, doch Matejka ist zuversichtlich, dort eine „Duftmarke“ setzen zu können: „Da werden wir den Bock umstoßen. Wir spielen ja richtig guten Fußball, haben viel Qualität, aber irgend etwas stimmt nicht.“ Man habe „einfach die Seuche am Fuß“, sagt Matejka. Und lacht.

Quelle: fussball-vorort.de

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