Heimstetten trifft auf „Phantom“ Mintal

Auf eine Reihe Möglichkeiten blickt Trainer Rainer Elfinger (r.), was Heimstettens Aufstellung gegen Nürnberg anbelangt. foto: Stefan Rossmann

Heimstetten - Nur vier Tage nach dem furiosen Last-Minute-Sieg (3:2) gegen den TSV Buchbach muss der SV Heimstetten am Dienstagabend schon wieder antreten. Bei der Reserve des 1. FC Nürnberg wollen die Heimstettner die gelungene Hinrunde endgültig veredeln (19 Uhr).

Der Erfolg über Buchbach war der sechste Saisonsieg für die Heimstettner. Zusammen mit neun Unentschieden macht das vor dem letzten Hinrundenspiel 27 Punkte und einen sicheren Platz im Tabellenmittelfeld.

Gegen Nürnberg soll für die Aufsteiger jetzt die Kür folgen. „Das ist was zum Lernen“, sagt Trainer Rainer Elfinger. Allerdings behauptete er das in dieser Saison auch bei jedem anderen Aufeinandertreffen mit einer Profi-Reserve. Verloren haben die Heimstettner danach noch gegen keine - weder gegen die des FC Augsburg, der SpVgg Greuther Fürth, des FC Ingolstadt, des TSV 1860 München oder des FC Bayern München. „Wir werden das Spiel nicht von Haus aus herschenken, sondern versuchen, das Beste rauszuholen“, verspricht Elfinger deshalb auch diesmal.

Zuhause sind die Franken aber „eine Macht“, warnt Elfinger. Im heimischen Stadion verloren die Nürnberger in der laufenden Saison erst ein Spiel und kassierten gerade einmal fünf Gegentreffer. Vorne lauert mit „Phantom“ Marek Mintal ein ehemaliger Bundesliga-Torschützenkönig und nach wie vor brandgefährlicher Stürmer, der es bisher bereits auf acht Treffer gebracht hat. Derzeit läuft für die Nürnberger Reserve zudem Profi Robert Mak auf, der nach Kritik an Trainer Dieter Hecking bis auf weiteres in die Nürnberger U-23 versetzt wurde. „Das wird super interessant für uns. Wir haben keinen Druck, aber wenn wir uns geschickt und clever anstellen, kann man da schon was machen“, sagt Elfinger dennoch optimistisch.

Der Trainer hat zum Hinrundenabschluss noch einmal einen gut gefüllten Kader zur Verfügung. „Das ist auf der einen Seite natürlich schön, dass wir so viele Spieler auf Augenhöhe haben, andererseits habe ich dann die Qual der Wahl und muss die ein oder andere schmerzhafte Entscheidung fällen“, sagt Elfinger. Vor allem im Mittelfeld wird es allmählich eng. Dort muss sich der Trainer zwischen Memis Ünver, Gianluca Simari, Hugo Lopes, Daniel Steimel und Lennart Hasenbeck entscheiden. Verzichten muss er hingegen erneut auf Valentin de la Motte, der nach einer Trommelfelloperation noch pausieren muss. Ob Elfinger Mamadi Keita mit nach Nürnberg nimmt, entscheidet er kurzfristig. Keita machte gegen Buchbach erneut ein gutes Spiel in der Defensive, ging aber angeschlagen aus der Partie.

Voraussichtliche Aufstellung: Lehner; Löppert, Mayer, Keita, Toy, Steimel, Schmitt, Siedlitzki, Lopes, Neumeyer, Bläser.

fh

Quelle: fussball-vorort.de

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