Heimstetten will einen Nichtabstiegsplatz

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In Augsburg will der SV Heimstetten seine schwarze Serie gegen Profi-Reserven beenden. Personell sieht es beim Regionalligisten besser aus als zuletzt – doch nun kränkelt der Trainer.

Vor dem letzten Auftritt des Jahres hat das Verletzungspech beim SV Heimstetten einen heimgesucht, der sich bislang tapfer gewehrt hat: Trainer Rainer Elfinger ist unter der Woche flach gelegen mit einer Viruserkrankung; ob der Coach beim Auswärtsspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den FC Augsburg II auf der Bank sitzt, werde sich erst kurzfristig entscheiden, sagt Manager Michael Matejka.

Immerhin: Abgesehen vom Trainer hat sich das Lazarett in den vergangenen zwei spielfreien Wochen gelichtet. So kehrt gegen Augsburg nicht nur Bernd Häfele nach seiner Rotsperre ins Team zurück, sondern auch Valentin De La Motte und Anton Siedlitzki sind wieder fit. Ein Fragezeichen steht noch hinter Steven Toy; nicht zum Einsatz kommen werden hingegen die Langzeitverletzten Sebastian Kneißl, Marco Bläser, Rafael Mayer und Josef Welzmüller.

Das Heimstettner Verletzungspech macht Matejka auch verantwortlich für die düstere Tabellensituation des Clubs: „Wenn man sich anschaut, wie wir den Kader vor Saisonbeginn verstärkt haben, dann hätte niemand damit gerechnet, dass wir solche Probleme bekommen“, sagt der Manager. In Zahlen ausgedrückt: Mit mageren 18 Punkten rangiert der SVH aktuell auf dem drittletzten Tabellenrang und bräuchte schon einen Sieg in Augsburg, um auf einem Nichtabstiegsplatz zu überwintern. Das freilich erscheint nicht allzu wahrscheinlich, wenn man sich die Heimstettner Bilanz gegen die Profi-Reserven ansieht: In sieben Partien holte die Elfinger-Elf nur zwei Zähler – und kassierte im Schnitt 3,6 Gegentore. Zum Vergleich: In der gesamten vergangenen Saison ging der SVH in zwölf Spielen gegen die Nachwuchsmannschaften nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz.

Wobei man dazu anmerken muss: Die Profi-Reserven dominieren diese Saison die Liga; alle sechs rangieren unter den besten Acht in der Tabelle. „Wir sind meiner Meinung nach noch nicht so weit, dass man von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft reden kann“, sagt Matejka, der zugleich Sprecher der Regionalligavereine ist. „Allerdings hat sich in dieser Saison die befürchtete Entwicklung eingestellt.“

Dennoch rechnet sich der Manager im Augsburger Rosenaustadion durchaus Chancen für seine Heimstettner aus: „Wir müssen dort mutig nach vorne spielen und den jungen Gegnern zeigen, wer hier die Herren-Mannschaft ist“, fordert Matejka. „Und dann sollten wir versuchen, dass wir vorne endlich einmal unsere Chancen nutzen.“

Voraussichtliche Aufstellung: Lehner, Siedlitzki, Paul, Steimel, Steppan, De La Motte, Ünver, C. Schmitt, Ammari, Ebeling, Karg.

Quelle: fussball-vorort.de

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