SVH: In stärkster Besetzung die Serie fortsetzen

Marco Bläser ist nach verbüßter Gelb- Sperre wieder dabei. Foto: SVH

SV Heimstetten - Das kurzfristige Ziel, während der Wiesn ungeschlagen zu bleiben, hat der SV Heimstetten erreicht. Für das Spiel am Freitagabend gegen den TSV 1860 Rosenheim müssen sich die Heimstettner ein neues Ziel stecken (19 Uhr).

Teil der Vorgabe dürfte auf jeden Fall sein, auch das neunte Spiel in Folge nicht zu verlieren. Danach kommt ziemlich bald der Klassenerhalt, den Trainer Rainer Elfinger unermüdlich als Ziel Nummer eins vorgibt. Dabei ist seine Mannschaft nach vier Siegen in Folge gerade dabei, sich oben festzusetzen und rangiert derzeit auf dem fünften Tabellenplatz.

Ein bisschen mutiger fällt die Vorgabe von Elfinger vor der Partie gegen Rosenheim deshalb doch aus: „Ich möchte in der Hinrunde noch drei gute Spiele sehen und so nahe wie möglich an die dreißig Punkte hinkommen.“ Dazu wären noch zwei Siege nötig. Gerne würde die Heimstettner den ersten davon gegen Rosenheim holen. Schließlich haben sie mit dem amtierenden Bayernligameister noch eine Rechnung offen. In der vergangenen Saison verloren die Heimstettner beide Spiele deutlich, mit 1:5 und 2:5. Derzeit sind die Rosenheimer den Gastgebern als Tabellenachter mit nur einem Punkt weniger knapp auf den Fersen.

Mannschaften könnten unterschiedlicher kaum sein

Obwohl die beiden Mannschaften in der Tabelle nicht weit auseinanderliegen, könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Die Gastgeber sind mit neun Unentschieden die Remis-Könige der Liga, die Rosenheimer teilten dagegen erst zweimal die Punkte. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen wechselten sie munter zwischen Licht und Schatten. Obwohl die jüngste Bilanz gegen Rosenheim nicht für den SVH spricht, liegen die Heimstettner heute Abend im Vorteil. Denn die zweitbeste Defensive der Liga trifft auf die zweitschwächste Offensive.

14 Gegentreffer kassierten die Heimstettner bisher, 1860 Rosenheim brachte es bis dato lediglich auf zwölf Treffer. Vor allem der Sturm kommt nach dem Weggang von Andreas Voglsammer im Sommer nicht in Fahrt. Für die gefährlichsten Offensivakzente sorgte bisher Mittelfeldspieler Danijel Majdancevic. Er schoss mit vier Treffern die meisten Rosenheimer Tore und fiel auch als Vorlagengeber auf, muss wegen seiner fünften Gelben Karte aber diesmal pausieren.

Der SVH ist dagegen so gut aufgestellt wie selten zuvor in dieser Saison. Lediglich auf den Langzeitverletzten Daniel Heigermoser und auf Daniel Steimel, der mit einem Muskelfaserriss ausfällt, muss Elfinger verzichten. Voraussichtlich wird auch Mamadi Keita noch pausieren. Dafür kehren Gianluca Simari, der in der Vorwoche in Ingolstadt geschont wurde und Marco Bläser - nach verbüßter Gelbsperre - zurück in den Kader. Auch Sebastian Paul, Quirin Löppert und Memis Ünver kann Elfinger aufbieten. Für den Trainer ein Grund mehr, für das Spiel gegen Rosenheim optimistisch zu sein: „Wenn bei uns alle in der Spur bleiben, bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Serie noch fortsetzen können.“

Fabian Herrmann

Voraussichtliche Aufstellung: Lehner; De la Motte, Mayer, Toy, Paul, Schmitt, Lopes, Siedlitzki, Hasenbeck, Bläser, Neumeyer.

Quelle: fussball-vorort.de

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