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Herrlich: "Das wird für Unruhe sorgen"

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Einsamer Mann auf der Hachinger Trainerbank: Heiko Herrlich. © dpa

Unterhaching - Die gewünschte Wende der SpVgg Unterhaching auch das ging gründlich daneben. Nach der 1:2-Heimpleite geht es weiter abwärts. „Dies wird sicher für Unruhe im Umfeld sorgen“, befürchtet Coach Herrlich.

von Klaus Kirschner

Nach drei Auswärtsniederlagen in Serie fieberte die SpVgg Unterhaching dem ersten Heimspiel 2012 entgegen. Mit den eigenen Fans im Rücken wollten die Schützlinge von Trainer Heiko Herrlich gegen die zuletzt ebenfalls schwächelnden Babelsberger endlich die Trendwende schaffen.

Doch auch das ging gründlich daneben. Nach der 1:2-Heimpleite geht es weiter abwärts. „Dies wird sicher für Unruhe im Umfeld sorgen“, befürchtet der Hachinger Coach. Aber Herrlich versuchte den verunsicherten und verärgerten Anhang zu beruhigen: „Die Leistung der Mannschaft gibt Hoffnung für die nächsten Spiele“.

Dem konnte sein Babelsberger Kollege Dietmar Demuth trotz des Erfolgserlebnisses nicht ganz folgen: „Es war kein gutes Drittligaspiel, beide Mannschaften haben nach der Winterpause offensichtlich noch keinen Rhythmus gefunden.“ Herrlich lobte derweil auch die Moral seiner Mannschaft: „Sie haben nie aufgegeben, auch nicht in Unterzahl“. Nach 20 Minuten kassierten die Hachinger nach einer Ecke den ersten Gegentreffer durch Nicolas Hebisch. Kurz vor der Pause flog der sichtlich überforderte Verteidiger Kevin Hingerl wegen wiederholten Foulspiel mit einer etwas umstrittenen Ampelkarte vom Platz.

Kurioserweise hatten die Hachinger mit nur noch neun Feldspielern nach dem Seitenwechsel die besten Momente. In der 60. Minute kam Hoffnung auf, als Mijo Tunjic (mit seinem neunten Saisontreffer) den Ausgleich erzielte. Doch die Hoffnung auf einen Punktgewinn hielt nicht lange, denn der Babelsberger Dominik Stroh-Engel bestrafte das desaströse Hachinger Abwehrverhalten mit dem 1:2 in der 81. Minute.

„Das war bitter, denn wir hätten ein Erfolgserlebnis dringend gebraucht“, haderte Herrlich, der in dieser Saison bereits 29 Akteure ins Rennen geschickt hat. Bei solchen Zahlen wird natürlich die Kritik an der fehlenden Kontinuität immer lauter, auch die Winterneuzugänge blieben bisher den Beweis schuldig, echte Verstärkungen zu sein. Und am nächsten Spieltag gibt es das nächste Abstiegsendspiel, man ist zu Gast beim Schlusslicht SV Werder Bremen II.

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