Hoffmann will kämpfen

SpVgg Unterhaching - Eine Woche nach seiner Knieoperation hat Torben Hoffmann, Kapitän der SpVgg Unterhaching gestern die Wolfart-Klinik in Gräfelfing verlassen.

Die Mannschaftsärzte Alois Englhard und Georg Öttl hatten den 36-Jährigen am Kreuzband im rechten Knie operiert, das er sich im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II gerissen hatte. Schon heute beginnt Hoffmann mit der langwierigen Reha im Consports-Center.

Torben Hoffmann: Seine Karriere in Bildern

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Der gelernte Polizeibeamte Torben Hoffmann startete seine Karriere beim TuS Schwarz-Weiß Elmschenhagen. Nach 49 Spielen für Holstein Kiel wechselte Hoffmann zum VfB Lübeck. © getty
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Richtig an Fahrt nahm seine Karriere beim SC Freiburg auf: Mit den Breisgauern gelang ihm 1998 der Aufstieg in die Bundesliga. © getty
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Im Sommer 1999 verließ Hoffmann den SC und wechselte zu Bayer 04 Leverkusen. Hier erlebte er seine erfolgreichste Zeit. Hoffmann spielte für Bayer 19 Mal in der Bundesliga, fünfmal im DFB-Pokal und zweimal im Ligapokal. In der Champions League und im UEFA Pokal lief Hoffmann jeweils dreimal im Leverkusen-Trikot auf. 2000 wurde er mit Bayer Vizemeister. © getty
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Zur Rückrunde der Spielzeit 2000/01 wechselte er zum Ligakonkurrenten TSV 1860 München. © Sampics
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Mit den Löwen erlebte Hoffmann erfolgreiche Zeiten. © Sampics
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Bis Sommer 2004 wurde er 92 Mal eingesetzt. © Sampics
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Hoffmann erlebte bei den Löwen drei Trainer: Werner Lorant, der ihn zu den Löwen holte, ... © Sampics
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... Peter Pacult und .... © Sampics
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... Falko Götz. Unter dem dritten Lehrmeister folgte im Sommer 2004 der bittere Abstieg. © Sampics
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Hoffmann folgte den Löwen in die zweite Liga, doch künftig sollte er im Dress von Eintracht Frankfurt auflaufen. © getty
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Am Ende der Saison gelang der Eintracht der sofortige Wiederaufstieg. Hoffmann blieb allerdings in der 2. Bundesliga und schloss sich erneut den Münchner Löwen an. © getty
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Bei den Löwen gehörte Urgestein Hoffmann zu den Stützen der Mannschaft © Sampics
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Der Aufstieg blieb ihm jedoch verwehrt. © Sampics
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Dennoch feierte Hoffmann auf seine alten Tage nochmal ein paar Erfolge mit den Löwen: In Erinnerung bleibt der 6:2-Derbysieg gegen den FC Augsburg. © Sampics
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Auch das DFB-Pokal-Virtelfinale gegen den FC Bayern bleibt in Erinnerung. © Sampics
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Für die Fans war Hoffmann zwar nicht immer unumstritten. Dennoch war der Leitwolf eine Identifikationsfigur in München. © Sampics
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Bis Sommer 2010 kam Hoffmann auf 132 Einsätze und zehn Tore in der 2. Bundesliga und zwölf Spiele im DFB-Pokal. © Sampics
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Am Ende war Hoffmann meist nur noch Ersatz. Die Verantwortlichen wollten seinen Vertrag nicht verlängern. © Sampics
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Sein letztes Spiel für den TSV 1860 bestritt er am 9. Mai 2010 gegen Union Berlin. © Sampics
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Es folgte der Wechsel zum Drittligisten SpVgg Unterhaching, wo er einen Einjahresvertrag unterschrieb. © bro
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Dort gehörte Hoffmann bis zu seinem Kreuzbandriss zu den Leistungsträger. © bro
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Die Saison ist für ihn beendet, aber auch das Karriereende steht nach 379 Spielen in der ersten und zweiten Bundesliga für Lübeck, Freiburg, Leverkusen, 1860 München und Eintracht Frankfurt im Raum. © bro

Ans Karriereende verschwendet der Routinier inzwischen übrigens keinen Gedanken mehr, er will nächste Saison unbedingt noch einmal auf den Fußballplatz zurückkehren. „Diesen Kampf möchte ich gewinnen“, sagte Hoffmann, „ich habe sehr viel Zuspruch bekommen, das sind alles Dinge, die mir Kraft und Antrieb geben.“ Text und Foto: ca

Quelle: fussball-vorort.de

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