Individuelle Fehler verhindern Rosenheimer Erfolgserlebnis

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Danijel Majdancevic traf zum 1:3 und hatte später sogar einen weiteren Hochkaräter.

TSV 1860 Rosenheim - Verschlafene 60 Minuten und individuelle Fehler führten für den TSV 1860 Rosenheim zu einer 1:3 (0:2)-Derby-Niederlage gegen die U23 des TSV 1860 München.

Die erste Halbzeit ist im Prinzip schnell erzählt: Es war ein sehr verhalten geführtes Match, in dem die Löwen aus ihren drei Chancen zwei Tore machten, während Rosenheim seine eine halbe Chance (Drehschuss von Dominik Haas/14.) nicht nützen konnte. Das 0:1 resultierte aus einer unglücklichen Abwehraktion nach einem Heber von Korbinian Vollmann. Chris Wolf kam anschließend völlig frei zum Abschluss und schob die Kugel aus halblinker Position ins leere Tor (27.). Fünf Minuten später vergeigte der US-Junioren-Nationalspieler Bobby Wood einen Hochkaräter (32.), ehe mit dem Pausenpfiff noch das zweite Gästetor fällig war. Nach einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette waren sich drei Rosenheimer nicht einig. Vollmann war der Nutznießer und spitzelte das Leder am herausstürmenden Robert Mayer vorbei ins lange Eck – 0:2 (45.+1).

Nach der Halbzeit waren gerade sieben Minuten gespielt, als die Vorentscheidung fiel. Und wieder war es ein individueller Patzer, der die Gastgeber aus dem Konzept brachte. Mayer haute den Ball unbedrängt in die Füße von Markus Ziereis, der sofort Vollmann bediente. Dieser ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte mit einem klugen Abschluss aus halbrechter Position seinen zweiten Treffer - 0:3 (52.). Erst jetzt gaben die Hausherren Gas: Dominik Haas traf den Pfosten, den Nachschuss setzte Freddy Schramme in die Arme von Timo Ochs - eine der drei Profi-Verstärkungen der Löwen (61.). In der 68. Minute kam nochmal Hoffnung auf, als Danijel Majdancevic nach Freistoßflanke von Benni Birner per Kopf erfolgreich war - 1:3. Der eingewechselte Philipp Hallmen hatte danach ebenso das zweite Rosenheimer Tor auf dem Schlappen (70.) wie Majdancevic und Schramme (88.), die in der Schlussphase dicke Chancen nicht nützen konnten.

"Wenn Rosenheim ein zweites Tor gemacht hätte, wäre es wohl nochmal richtig eng geworden", gab Löwen-Trainer Alexander Schmidt hinterher zu. Sein Kollege Dirk Teschke haderte dagegen mit den Eigenfehlern: "Die Tore für München waren eigentlich gar keine richtigen Chancen. Aber für mich war heute wichtig, dass meine Mannschaft nach dem 0:3 nochmal eine positive Reaktion gezeigt hat."

Quelle: fussball-vorort.de

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