Ingolstadt schaut nach Derby-Sieg nach oben

Dank einer starken Vorstellung gegen Regensburg darf der FC Ingolstadt nun Richtung Tabellenspitze schauen
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Dank einer starken Vorstellung gegen Regensburg darf der FC Ingolstadt nun Richtung Tabellenspitze schauen

FC Ingolstadt -Ingolstadt lauert, Regensburg trauert: Der FCI steht nach dem Derby-Sieg gegen den Jahn nur noch knapp hinter den Aufstiegsplätzen. Regensburgs Interimscoach Gerber hadert mit dem Referee.

Der FC Ingolstadt hat den Rückstand auf den Relegationsplatz der 2. Fußball-Bundesliga auf zwei Punkte verkürzt. Die Mannschaft von Trainer Tomas Oral setzte sich am Sonntag in einem packenden Derby gegen Jahn Regensburg mit 4:2 (0:1) durch. Für Wirbel sorgte vor allem ein umstrittener Handelfmeter, den Christian Eigler (85. Minute) zum vorentscheidenden 3:2 verwandelte.

Die weiteren Tore für den neuen Tabellenfünften erzielten Stefan Leitl (48.), Manuel Schäffler (70.) und der Brasilianer Caiuby (90.). Ramon Machado und Abdenour Amachaibou (80.) trafen die Gäste, die im ersten Spiel unter Interimscoach Franz Gerber einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpassten.

„Der gibt einen Elfmeter, der keiner ist“, meckerte Gerber nach dem Spiel. „Das war eine sehr unglückliche Entscheidung gegen uns.“ Auch Torwart Patrick Wiegers ärgerte sich über die unglückliche Niederlage: „Wenn man vier Tore kriegt, kann man als Torwart nicht zufrieden sein“, sagte der Keeper. „Uns fehlt momentan das nötige Quäntchen Glück.“

Die hoch gehandelten Ingolstädter dominierten das Spiel von Beginn an. Ein katastrophaler Fehlpass von Abwehrspieler Ralph Gunesch leitete jedoch die Gäste-Führung ein. Jahn-Profi Machado schaltete schnell und traf zum überraschenden 1:0.

Nach dem ersten Gegentor seit mehr als einem Monat erhöhten die Gastgeber den Druck und wurden belohnt: Schiedsrichter Marcel Unger gab nach einem Foul von Christian Rahn an Caiuby Elfmeter. Kapitän Leitl scheiterte zwar zunächst an Torwart Wiegers, traf aber im Nachschuss zum Ausgleich. „Wir haben anfangs kurz den Faden verloren, sind dann aber gut aus der Halbzeit gekommen“, sagte Leitl später.

In einer packenden Schlussphase brachte Schäffler die Gastgeber zunächst mit einem Kopfball in Führung. Doch Regensburg kämpfte weiter und kam durch einen Treffer von Amachaibou wieder zurück ins Spiel. Dann schoss Florian Heller dem Regensburger Wilson Kamavuaka an den Arm und gab dem Spiel kurz vor Schluss eine neuerliche Wendung. Schiedsrichter Unger entschied auf Elfmeter und zeigte Kamavuaka Gelb-Rot. Den Strafstoß verwandelte Eigler. Kurz darauf sorgte der Brasilianer Caiuby für die Entscheidung.

dpa

Quelle: fussball-vorort.de

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