Insolvenzverfahren gegen RW Ahlen eröffnet - Wacker bleibt Drittligist

Münster/Ahlen (dpa) - Das Amtsgericht Münster hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Fußball-Drittligisten Rot Weiss Ahlen eröffnet. Absteiger Burghausen bleibt in der Liga.

Dies teilte der Verein am Dienstag mit. Ahlen, das am letzten Spieltag sportlich noch den Verbleib in der 3. Liga schaffte, steht gemäß den Statuten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit der Verfahrenseröffnung als Absteiger in die 4. Liga fest. “Es sind keine Geldgeber da, mit denen die dritte Liga finanzierbar gewesen wäre“, sagte Insolvenzverwalter Michael Mönig.

Ziel ist es nun, den früheren Zweitligaverein über ein Insolvenzplanverfahren zu sanieren und zu entschulden. Die Chance dafür schätzt Mönig als gut ein. “Wir haben verschiedene Forderungen und Ansprüche gegen Unternehmen beziehungsweise gegen deren Vertreter, die wir nun durchsetzen werden“, sagte Mönig. “Die Summe ist insgesamt so hoch, dass wir wahrscheinlich damit das Planverfahren finanzieren könnten.“

Die Verantwortlichen von RW Ahlen hatten Mitte Oktober 2010 beim zuständigen Amtsgericht in Münster Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Derzeit laufen intensive Gespräche mit potenziellen Sponsoren, damit vom DFB die Lizenz für die Regionalliga erteilt werden kann.

Burghausen bleibt trotz Abstieg Drittligist

Zehn Tage nach dem Saisonende hat damit der sportliche Absteiger Wacker Burghausen doch noch den Klassenerhalt geschafft. Kurios: Schon 2009 hatte Wacker vom Rückzug des Ligarivalen Kickers Emden profitiert und die Klasse gehalten.

dpa/sid

Quelle: fussball-vorort.de

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