Ismaning ballert sich aus der Krise

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2:0 nach neun Minuten: Manuel Ring gratuliert dem überraschend von Beginn an in den Sturm gerückten Torschützen Luan da Costa Barros.

FC Ismaning - Der FC Ismaning hat seine Serie ohne Siege mit einer Gala beendet. Gegen den TSV Rain gab es ein 5:1 (2:1). Luan da Costa Barros gab sein Debüt in der Startelf.

Frank Schmöller hatte eine Überraschung angekündigt und er hielt mit mehreren Personalien Wort. Auf der Doppelsechs bekam neben dem wieder genesenen Bernd Häfele Christian Grujicic eine Chance von Beginn. Ein handfeste Überraschung war aber die Nominierung des jungen Sergio Luan da Costa Barros als zweiter Stürmer neben Mijo Stijepic.

Wieder einmal hatte Schmöller das richtige Bauchgefühl. Nach neun Minuten stand es bereits 2:0. Präsident Hans Blößl, der etwas verspätet ankam rieb sich verwundert die Augen. Er verpasste den Führungstreffer von Manuel Ring nach feiner Grujicic-Vorarbeit (5.). Youngster Sergio Luan da Costa Barros legte dann nach per Kopf. Uli Fries hatte geflankt und die Überraschungstrümpfe stachen.

Das interne Ärgernis war das Zurückschalten um zwei Gänge Mitte der ersten Halbzeit, das der Gast als Betteln um Tore interpretierte. In dieser Phase musste der FCI froh sein, dass er nur einen Treffer nach einer Eck kassierte und nicht auch noch den Ausgleich. Nach der Pause fanden die Ismaninger wieder in die Spur zurück und spielten sich teilweise in einen Rausch. In der 49. Minute verlängerte ein Gästespieler die Freistoßflanke des überzeugenden Grujicic zu Maximilian Knauer der nur noch den Kopf hinhalten musste. Mijo Stijepic legte drei Minuten später mit einem Flachschuss nach und da waren alle Fragen endgültig beantwortet. Mit der Führung im Rücken lief Vieles wie von alleine und so schloss Uli Fries (71.) eine wunderbare Kombination ab, bei der die Ismaninger den TSV Rain in alle Einzelteile zerlegten.

Dieses 5:1 hatte die nicht unwesentliche Folge, dass Ismaning mit einem Spiel mehr auf dem Konto nun wieder am Nachbarn SV Heimstetten in der Tabelle vorbeigezogen ist und dieses eine Tor statistisch besser ist. Nach neun Spielen ohne Sieg hat sich der FCI nun belohnt für die Leistungen, die auch in der Sieglosphase fast durchwegs in Ordnung waren. Trainer Schmöller war danach schwer erleichtert: „Genau dieses Spiel hat die Mannschaft für den Kopf gebraucht.“

Quelle: fussball-vorort.de

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