Ismaning fällt ein Stein vom Herzen

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Uli Fries konnte den letzten Treffer für Ismaning erzielen

FC Ismaning - Der FC Ismaning hat seine Talfahrt mit zuletzt drei Niederlagen in Serie eindrucksvoll gestoppt. Der Vorjahresmeister gewann überzeugend 3:1 (1:1) beim FC Schweinfurt und ist wieder direkt dran an den neun Aufstiegsplätzen.

VON NICO BAUER

Ismaning – „Wir sind mit relativ breiter Brust aufgelaufen“, sagt Trainer Frank Schmöller. Mit seinen Bayernliga-Fußballern war er zufrieden, denn die reagierten auf die besorgniserregende Entwicklung der vergangenen Wochen mit harter Arbeit und zeigten in jedem Zweikampf, dass sie die Wende nun erzwingen wollten. Dennoch gingen erst die Hausherren in Führung. In der 8. Minute, als der Schlagabtausch im Duell der Frustrierten seinen ersten Höhepunkt bekam. Schmöller ahnte in dem Moment Schreckliches und befürchtete eine Euphoriewelle der Gastgeber nach der Woche des Trainerwechsels.

„Wir haben aber genau die richtige Situation gezeigt“, stellte der Ismaninger Coach fest. Der FCI ließ sich nicht entmutigen, spielte einigermaßen selbstbewusst weiter und wurde belohnt. In der 17. Minute verlängerte Florian Wolf einen Bachinger-Freistoß ins Tor. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatten dann wieder die Schweinfurter Feldvorteile, aber die beste Chance verzeichnete Ismaning. Der von Mijo Stijepic toll frei gespielte Florian Wolf scheiterte aber am Torwart. Im Training des FCI war die Abwehr von Standards der große Themenschwerpunkt. Das Hauptthema im Punktspiel selber waren dann aber die Standardsituationen vor dem gegnerischen Tor und die krönten die Ismaninger in allen Formen von der Freistoßflanke (1:1) über die klassische Ecke (2:1) bis hin zum direkten Freistoß (3:1). Der Führungstreffer war das erste Tor von Neuzugang Johannes Volkmar köpfte 18 Minuten nach seiner Einwechslung eine Bachinger-Ecke in die Maschen (63.). Uli Fries traf dann mit einem Klassefreistoß direkt (77.).

Drei Minuten zuvor hatte Thomas Bachinger eine diskussionswürdige Ampelkarte gesehen. Das zweite Gelb bekam er für das Blockieren eines Freistoßes. Coach Schmöller konnte die Entscheidung des Schiedsrichters nicht nachvollziehen, „denn der Thomas kann sich nicht in Luft auflösen.“ Der Trainer war extrem erleichtert und sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Dennoch warnte er, „dass wir nun den Ball flach halten sollten. Dieser Sieg ist die Basis dafür, um wieder in die Spur zu finden.“ Die Ismaninger haben mit Frohnlach, Großbardorf und Heimstetten nun drei Heimspiele in Serie, in denen sie die Lage beruhigen und die Fehler der vergangenen Wochen ein gutes Stück weit reparieren können.

Quelle: fussball-vorort.de

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