Ismaning mit starkem Auftritt - nur das Siegtor fällt aus

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Hier behauptet Mijo Stijepic erfolgreich den Ball gegen einen Rosenheimer Gegenspieler.

FC Ismaning - Am Ende fehlte nur ein Tor zum neunten Platz. Der FC Ismaning scheiterte beim Weg zurück in die Aufstiegsränge der Bayernliga an der eigenen Chancenverwertung.

VON NICO BAUER

Ismaning – Die Ismaninger setzten aber auch mit dem 1:1 (0:1) beim SB/DJK Rosenheim ein Zeichen der Stärke. Sie waren in der 18. Minute bei einer Standardsituation kollektiv nicht im Bilde und machten sich die Aufgabe in Rosenheim damit noch schwerer. Nach einer abgewehrten Ecke war der Gast nicht auf den zweiten Ball vorbereitet, so dass drei Rosenheimer frei standen und ausknobeln durften, wer als Torschütze in die Statistik eingeht. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Ismaninger ein leichtes Übergewicht.

Bis zur Pause war die Partie ausgeglichen und schon da wäre ein 1:1 gerecht gewesen. Die beste Möglichkeit war ein vom Ex- Heimstettener Florian Preußer parierter Schuss durch Uli Fries. Nach dem Seitenwechsel erlebten die Rosenheimer dann den FC Ismaning, der zuletzt in zwei Heimspielen sieben Tore geschossen hat. Die Schützlinge von Trainer Frank Schmöller erhöhten noch einmal das Tempo und erarbeiteten sich dann eine Großchance nach der anderen. Den Ausgleich markierte Mijo Stijepic (61.) mit seinem fünften Treffer in der Woche der Befreiungsschläge. Nach der Vorarbeit von Franz Hübl machte es der Torjäger nach dem Technikdoppelpack gegen Eltersdorf diesmal mit einem Gewaltschuss.

Die restlichen 29 Minuten schien das Siegtor nur eine Frage der Zeit zu sein. Schmöller zog den Hut vor der groß aufspielenden Mannschaft, „aber es war nur ärgerlich, dass wir das Tor nicht geschossen haben“. 120 Sekunden nach dem Ausgleich hatte Florian Wolf schon das 2:1 auf dem Fuß, aber alleine vor Preußer scheiterte er am Schlussmann. Später hatte auch Franz Hübl noch die Möglichkeit im Eins gegen Eins mit dem ehemaligen Heimstettener.

In der Schlussphase wurde die Gefahr immer größer, aber Rosenheim rettete den glücklichsten Punkt des Jahres in das Ziel. Damit verpasste der FCI den Sprung auf den neunten Platz, was Schmöller aber nicht beeindruckte: „Wir haben Charakter gezeigt und die Tabelle interessiert mich erst nach dem 34. Spieltag.“ Mit den sieben Punkten aus drei Spielen war die richtungsweisende Woche für ihn „nicht genial, aber das 1:1 machte die gute Woche zur sehr guten“. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Fabian Negele, dessen Knie nach einem Foul dick angeschwollen ist.

Quelle: fussball-vorort.de

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