Ismaning mit Unentschieden nicht zufrieden

Auf Tuchfühlung: Torsten Walfort (l.) und der FC Ismaning sammeln zumindest einen Punkt gegen Eichstätt.
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Auf Tuchfühlung: Torsten Walfort (l.) und der FC Ismaning sammeln zumindest einen Punkt gegen Eichstätt.

FC Ismaning - Auch wenn sie immerhin einen Punkt mitgenommen haben, die Fußballer des FC Ismaning sind weit davon entfernt das 0:0 gegen den VfB Eichstätt zu feiern.

„Das Resultat ist ärgerlich und für daheim zu wenig“, fasst es der Sportliche Leiter Manfred Rauscher zusammen. Immerhin nicht verloren, hätte die positive Nachricht aus dem Lager des Regionalliga-Absteigers auch lauten können. Ein Punkt ist mehr als der Talentschuppen in der Regel bislang erreicht hat, wenn man den Derbysieg gegen den FC Unterföhring und den Pokalerfolg gegen den Kreisklassisten SV Waldeck einmal ausklammert. „Wenn du mit jungen Leuten arbeitest, hast du wechselhafte Leistungen“, weiß Rauscher.

Es stellt ihn allerdings nicht zufrieden. In der Begegnung mit den Gästen aus Eichstätt hat er eine enorm hohe Fehlpassquote gesehen, „daraus resultieren viel zu wenig Gelegenheiten vor dem gegnerischen Tor“. Sie hadern also auch weiterhin beim Regionalligaabsteiger. Zumal Rauscher dieses Mal auch die fehlende Laufbereitschaft monierte. „Entweder der Ball kommt nicht an oder der Stürmer läuft nicht in die Lücke.“ Trotzdem gab es Chancen in der ersten Halbzeit. Manuel Ring traf nach einer Viertelstunde beispielsweise nur die Latte, eine weitere Kopfballchancen entschärfte Gäste-Torhüter Sebastian Felleiter. Eichstätt war – wenn überhaupt – nur durch Standardsituationen gefährlich.

Und dann musste Ring auch noch vor der Pause mit einer Muskelverletzung vom Feld. Bleibt am Mittwoch die 2. Runde des BFV-Pokals, um wieder etwas fürs Selbstvertrauen zu tun, auch wenn das erst mal mit einer echten Reise verbunden ist. 200 Kilometer sind es für die Männer von Trainer Roman Grill bis zum Kreisligisten SV Neubäu.

Quelle: fussball-vorort.de

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