FC Ismaning will sich gegen Pullach belohnen

Roman Grill darf gegen Pullach wieder auf der Bank sitzen.
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Roman Grill darf gegen Pullach wieder auf der Bank sitzen.

FC Ismaning – Regionalliga-Absteiger FC Ismaning lädt heute zu seinem ersten Heimspiel der Bayernliga-Saison (18.30). Es kommt der SV Pullach, ein Aufsteiger der beeindruckend gestartet ist. Und Roman Grill ist zurück auf der Bank.

„Gott sei Dank“, sagt Roman Grill. Dank dafür, dass er das Heimspiel gegen den SV Pullach wieder als Trainer von der der Bank des FC Ismaning aus sehen kann. Gegen Landshut war das nicht so, da hatte er gesperrt auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Auch Trainer müssten eben jederzeit „so auftreten, dass sie auf der Bank sitzen dürfen“, sagt Grill selbstkritisch. Mehr will er zu dem Wortgefecht mit einem Dopingbeauftragten aber nicht mehr loswerden, mit dem er sich das Ganze am Ende der vergangenen Saison eingebrockt hatte. Die Betreuung der Mannschaft hatte in Landshut der Sportliche Leiter Manfred Rauscher übernommen.

Schnee von gestern. Heute kommt mit dem SV Pullach eine Mannschaft nach Ismaning, die ihr erstes Spiel gegen den Vorjahres-Achten 1. FC Sonthofen ohne größere Schwierigkeiten 2:0 gewonnen hat. Die Gäste treffen dort auf einen FCI, der in seiner ersten Saison-Partie laut seinem Trainer zwar überlegen war, dem Gegner SpVgg Landshut allerdings keinen zählbaren Schaden zufügte – und deshalb trotz zahlreicher Torchancen 0:1 verlor. Zufrieden könne er da natürlich nicht sein, sagt Grill, aber er sehe auch „keinen Grund etwas zu ändern“. Er will seinen Spielern lieber weiter Mut zusprechen. Mut, sich zu belohnen.

Ismanings Sportlicher Leiter Rauscher hat den ersten Auftritt der Pullacher beobachtet. Er hält den Gegner für „eine sehr spielstarke, laufstarke Mannschaft mit technisch versierten, gut ausgebildeten Spielern“, wie er sagt.

Rauscher hat auch seinem Trainer von diesen Eindrücken berichtet. „Eine gefährliche Truppe“ nennt der die Pullacher in der Konsequenz. In jedem Fall aber wolle der FC Ismaning dieses Heimspiel gewinnen, sagt Grill. Aber: „Pullach will das sicher genauso.“ Dass Grill damit nicht ganz falsch liegt, beweist die respektvoll-optimistische Voraussicht von Pullachs Manager Theo Liedl auf die Partie: „Ismaning ist so eine gute, junge Truppe, ein bisschen, wie es bei uns früher war. Wenn es läuft, sind sie schwer zu stoppen. Wenn nicht, ist aber kein Chef da, der es rumreißen kann.“

In jedem Fall sitzt ein Chef diesmal wieder auf der Trainer-Bank, für den das Spiel wohl auch Erkenntnisgewinn verspricht. Man wisse am Saison-Anfang eben nie genau, „wo man landet“, sagt Grill.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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