Ismanings Kapitän: "Hab denen zeigen müssen, wie's geht"

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Treffsicherer Kapitän: Ismanings Bachinger.

FC Ismaning - Gewöhnlich ist er für andere Aufgaben zuständig, der Kapitän des FC Ismaning. Thomas Bachinger, waschechtes Eigengewächs, ist im defensiven Mittelfeld zu Hause, daher liegt sein Hauptaugenmerk eher auf dem Verhindern von Toren als selbst welche zu erzielen.

Am vergangenen Samstag jedoch schien es ihm zu bunt geworden zu sein. Da hatten seine offensiven Mannschaftskollegen die Bamberger Gäste in der Anfangsphase an die Wand gespielt.

Doch trotz Zauberfußballs stand es zur Halbzeit 0:1. So sah sich Bachinger im zweiten Durchgang offenbar genötigt, seinen selbstverliebten Kameraden zu zeigen, dass Tore schießen auch ganz einfach sein kann. Binnen zwei Minuten drehte er die Begegnung zunächst mit einem direkt verwandelten Freistoß und wenig später per Distanzschuss, am Ende stand ein 3:2-Erfolg.

„Heut hab ich denen mal zeigen müssen, wie’s geht“

„Heut hab ich denen mal zeigen müssen, wie’s geht“, verkündete der 26-Jährige anschließend. Schien dies doch zugleich eine Warnung zu sein, dass das ja nicht einreißt und er sich öfter dazu herablassen müsste, die Tore selbst zu erzielen. Schließlich sind dafür andere zuständig. „Jetzt brauch ich erst a mal a Bier“ verabschiedete sich die Ismaninger „Identifikationsfigur“ (Trainer Frank Schmöller).

Dieser Text erschien auf der neuen Amateurfußball-Seite im Hauptsport des Münchner Merkur. Jeden Mittwoch lest Ihr dort spannende Geschichten rund um den Lokalfußball. Autoren sind Reinhard Hübner und Matthias Horner.

Quelle: fussball-vorort.de

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