FCI unter Druck - Schmöller: "Können uns nur selbst schlagen"

Begnadigt: Fischer (l.) gehört nach zehn Tagen wieder zum FCI-Bayernligakader. Foto: Mic

FC Ismaning - Der FC Ismaning steht nach drei Niederlagen am Stück gewaltig unter Druck bei der Fahrt zum FC Schweinfurt (Samstag, 15 Uhr). Trotz der Krise gibt Trainer Frank Schmöller das Motto der Meistersaison aus: „Wir können uns nur selber schlagen.“

von Nico Bauer

Ismaning – Schmöller weiß genau, was er sagt und er ist sich bewusst, „dass diese Aussage in unserer Situation mutig ist“. Dennoch habe seine Truppe dieses Potenzial, jeden Bayernligisten zu dominieren. Der Trainerwechsel in dieser Woche bei den seit neun Spielen sieglosen Franken interessiert an der Leuchtenbergstraße niemand. Dieses Selbstverständnis verdeutlicht auch Schmöllers Präsident Hans Blößl: „Wenn wir unsere Leistung bringen, fahren wir da hin und gewinnen. Fertig.“

Der Trainer erwartet, „dass wir jetzt in jedem Zweikampf Zeichen setzen.“ Vorangehen könnten die Spieler in vielen Formen von der Zweikampfstärke eines Sebastian Ruhl bis zu der Lauffreudigkeit von Florian Wolf. Schmöller nimmt auch erfahrene Spieler wie Rainer Storhas oder Sebastian Ruhl in die Pflicht, genauso wie Kapitän Thomas Bachinger voran zu gehen und die Mannschaft mitzureißen. Auffällig oft nennt er Sebastian Ruhl, der zuletzt eine Denkpause verordnet bekam und seine letzte auffällige Szene hatte beim Wuttritt gegen eine Werbebande. Ruhl wird in das Team zurück kommen und soll Verantwortung übernehmen.

Auf der Reise quer durch Bayern ist überraschenderweise wieder Andreas Fischer mit an Bord. Nach zehn Tagen Versetzung in den Kader der zweiten Mannschaft folgte am vergangenen Montag die Aussprache mit Trainer Frank Schmöller. Dieser sagt nun, dass der Angreifer selbst für seine Fitness verantwortlich sei und normal das Mannschaftstraining mitmacht. Was er über die Übungseinheiten hinaus mache, sei einzig Sache von Fischer, „der erfahren genug ist.“

Am vergangenen Sonntag war die Mannschaft auf dem Oktoberfest und danach überließ es Schmöller seinen Schützlingen selbst, wie oft und wie ausgiebig sie auf der Wiesn feierten. Kontrollen gab es in den vergangenen Jahren nicht und das ändert sich auch jetzt in der sportlichen Krise nicht. Für den Fall ausgiebiger Partytage fordert Frank Schmöller „die Generation Augenthaler, die jetzt gefragt ist.“ Wer feiern kann, kann dann auch klaglos trainieren und mit breiter Brust kicken. Der FC Ismaning versucht den Tabellenstand zu ignorieren und den Bock mit breiter Brust umzustoßen.

FCI: Horn (Pingitore) – Volkmar, Ruhl, Weiser, Hübl – Storhas, Bachinger – Fries, Häfele – Wolf, Stijepic.

Quelle: fussball-vorort.de

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