Schromm bejubelt "schönsten Punktgewinn"

Jugendarbeit: Haching lässt die Löwen ganz alt aussehen

Claus Schromm freute sich über ein vor ein paar Jahren noch völlig undenkbares Ereignis. F: Leifer

Die SpVgg Unterhaching hat dem TSV 1860 in der Nachwuchsarbeit längst den Rang abgelaufen. Während sowohl die Hachinger A- als auch die Hachinger B-Junioren in der Bundesliga spielen, sucht man Mannschaften der Löwen dort vergebens. 

Jetzt ist es zu einem weiteren vor wenigen Jahren noch undenkbaren Ergebnis gekommen: In der B-Junioren Bayernliga, in der die SpVgg mit der U16 – also ihrer zweiten Mannschaft spielt – holte die SpVgg gegen die U17 – also der ersten B-Jugendmannschaft des TSV 1860 – ein 1:1.

Von diesem Ergebnis ist der Cheftrainer der SpVgg Unterhaching verständlicherweise regelrecht begeistert: „Das war der schönste Punktgewinn in der Geschichte des Hachinger Jugendfußballs. Schon einmal die Tatsache, dass 1860 München mit ihrer U17 zu einem Punktspiel gegen unsere U16 zu uns kommt, finde ich Wahnsinn. Das war früher andersherum. Da sieht man, was nach der Einrichtung des Nachwuchsleistungszentrums gewachsen ist.“ Schromm vergisst nicht, die treibende Kraft hinter der konsequenten Weiterentwicklung der Hachinger Jugendarbeit zu erwähnen. „Dank unseres Präsidenten.“ Also Manfred Schwabl.

Von Beginn an ließ die Hachinger U16 die ein Jahr älteren Löwen überhaupt nicht ins Spiel kommen und attackierte diese bereits weit in ihrer eigenen Hälfte. Mit der ersten Torchance gleich die Hachinger Führung: Chris Schröter schnappte sich den Ball, fackelte nicht lang und hämmerte das Leder unhaltbar ins Kreuzeck. Mit der Führung im Rücken agierten die Hachinger weiter forsch und hatten noch die ein oder andere gute Gelegenheit. Nach der Halbzeit erhöhte der Gast den Druck und kam durch einen Abpraller zum 1:1 Ausgleich. Ein weiterer Treffer sollte in dieser Partie nicht mehr fallen, da entweder das Aluminium, Haching-Schlussmann Fabian Scherger oder ein Bein im Weg war und somit ein hochverdienter Punkt in Haching blieb.

Trainer Jochen Strobel ist stolz auf seine Elf: „Heute sind meine Jungs an ihre Grenzen gegangen. Mit welcher Leidenschaft, Willen und Gier die Mannschaft heute gegen den Ball gearbeitet hat, verdient meinen allerhöchsten Respekt. Das war eine gewaltige Energieleistung.“ 

Quelle: fussball-vorort.de

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