FCI kassiert kurz vor Schluss 0:1-Niederlage

Bitter: Roman Grill und der FC Ismaning kassierten zum Auftakt eine Pleite.
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Bitter: Roman Grill und der FC Ismaning kassierten zum Auftakt eine Pleite.

Die Premiere in der Bayernliga Süd ist den Fußballern des FC Ismaning missglückt. Der Absteiger verlor bei der SpVgg Landshut am Freitag 0:1 (0:0). „Tragisch“, nannte es der 2. Vorsitzende Josef Steinkohl.

Trainer Roman Grill beobachtete die erste Saisonniederlage von der Tribüne aus. Zwangsweise. Er verbüßte noch eine Innenraumsperre aus der vergangenen Saison; der Sportliche Leiter Manfred Rauscher saß als Coach auf der Bank.

Die Ismaninger hätten zur Pause bereits führen müssen. Malcolm Olwa-Luta vergab direkt aufeinander (10.; 11.) zwei hochkarätige Chancen. Keine sechs Minuten später verunglückte Ali Kartal ein Heber und Torsten Walfort verzichtete auf den Direktschuss, um eine Flanke zu schlagen. Die rutschte ihm allerdings über den Spann, wie Josef Steinkohl berichtet. Landshut habe sein Heil in der gesamten Partie hauptsächlich in Fernschüssen gesucht, davon war bis zum Seitenwechsel aber nur einer gefährlich.

Dafür erlebten die Ismaninger direkt nach Wiederanpfiff eine Schrecksekunde als FCI-Keeper Florian Preußer eine Verlegensheitsflanke der Gastgeber fallen ließ; der Ball trudelte allerdings nicht über die Linie. Im Anschluss hatte Ismaning wieder glasklare Chancen durch Olwa-Luta oder Siebald, aber ein zählbares Ergebnis blieb aus. Das erklärt sich Steinkohl mit der „Nervosität und der Unerfahrenheit“ des jungen FCI-Teams. Und der körperlichen Unterlegenheit, „obwohl wir fitter waren“. Die robustere Gangart führte denn auch kurz vor Schluss zum Treffer durch Tobias Biermeier, nach dem sich ein Kollege tatkräftig durchgesetzt hatte und den Ball im Strafraum zurücklegte.

Quelle: fussball-vorort.de

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