Kein Höhenflug der Worte beim TSV Eching

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Michael Rödl kehrt zurück in den Kader des TSV Eching

TSV Eching – Der TSV Eching ist das Team der Stunde in der Landesliga mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen. Doch trotz des Einbiegens auf die Überholspur ist der Verein die Ruhe in Person.

Vor dem Gastspiel beim SV Pullach (heute, Samstag, 15 Uhr) setzt der Aufsteiger nicht zum Höhenflug der Worte an.

Auf Rang 16 liegend sind die Echinger nur drei Punkte vom Zehnten entfernt und sechs vom sicheren Bayernliga-Aufstiegsplatz acht. Ein weiterer Sieg in der Serie und der TSV wäre dran an diesen Plätzen.

Doch Abteilungsleiter Marcus Heiss winkt ab und verweist darauf, dass seine Mannschaft nun in die angestrebten Qualifikationsplätze neun bis 15 hineinkommen könne. Für Kampfansagen nach oben braucht die Liga Geduld: „Wenn ich drei oder vier Spieltage vor Saisonende bis auf drei bis fünf Punkte hinter dem achten Platz bin, dann können wir darüber reden“, sagt Heiss. Er freut sich derzeit nur, dass die Echinger nach ihrem Fehlstart nun erstmals wieder die Qualiplätze erreichen können.

Auch Trainer Reiner Leitl hat derzeit kein Bedürfnis, nach seiner Bilanz mit zwei Siegen in drei Matches unter seiner Regie über den achten Platz zu philosophieren. „Wir dürfen nicht zufrieden sein“, predigt er seinem Team und verweist dabei auf Fabi Hrgota. Dieser mache derzeit 80 Prozent der Echinger Tore und deshalb ist der TSV auch für die Gegner ausrechenbar.

In den Augen von Heiss ist Hrgota aber auch die Symbolfigur, „denn er trifft wieder, wie er will“. Vor dem Gastspiel im Münchner Süden erwartet Leitl mehr geballte Offensive von seinen Schützlingen. Er hat auch mehr Personal zur Verfügung.

Bei Peter Enckell sieht er viel Luft nach oben, auch Eren Bircan hat schon Fortschritte gemacht. Und Leo Mayer, das Talent mit der genialen Schusstechnik, hat seine Rotsperre abgesessen. Bis auf Thomas Eckmüller, sind derzeit alle offensiven Kicker an Bord.

In der Defensive haben die Echinger auch wieder die Möglichkeit, zur Idealformation zurückzukehren. Michael Rödl kann mit Janis Hoffmann die Doppelsechs bilden und Allzweckwaffe Enzo Potenza in die Innenverteidigung gehen. Die Echinger fahren gut aufgestellt nach Pullach, aber Reiner Leitl hält trotzdem den Ball flach und könnte mit einem Unentschieden gut leben.

„Es ist schade, dass die vergangene Woche 0:5 verloren haben“, sagt Leitl, der weiß, dass massiv auf Wiedergutmachung getrimmte Fußballer ähnlich gefährlich sein können wie angeschlagene Boxer. Nico Bauer

Aufstellung:

Heep – Brand, Potenza, Schulz, Edlböck – J. Hoffmann, Rödl (Sauer), Mayer, Enckell, Al-Hamawi – Hrgota.

Quelle: fussball-vorort.de

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