Keine Hemmungen mehr bei großer Kulisse

Freut sich aufs volle Stadion in Leipzig: Hachings Mario Erb (r.), für den es „nichts Schöneres gibt, als vor zehntausend Zuschauern zu spielen“.
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Freut sich aufs volle Stadion in Leipzig: Hachings Mario Erb (r.), für den es „nichts Schöneres gibt, als vor zehntausend Zuschauern zu spielen“.

SpVgg Unterhaching - Das Selbstvertrauen aus dem Achtelfinaleinzug im bayerischen Pokal soll im schweren Auswärtsspiel in Leipzig helfen. Die SpVgg Unterhaching ist einem Saisonziel zumindest einen Schritt näher gekommen. Durch das 3:1 (1:0) im bayerischen Toto-Pokal beim Regionalligisten vom FC Memmingen steht die SpVgg im Achtelfinale.

Die Rot-Blauen dürfen weiterhin auf den Pokalsieg und die damit verbundene DFB-Pokal-Qualifikation hoffen. Dementsprechend herrschte Erleichterung nach dem nicht ganz einfachen Pokalspiel im Allgäu. „Die Mannschaft war sich der Aufgabe bewusst. Es war ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Cheftrainer Claus Schromm.

Diesen nächsten Schritt will man bei den Rot-Blauen nach zuletzt zwei erfolglosen Spielen gegen Halle (0:0) und Burghausen (1:3) auch in der Liga gehen. Bevor die Mannschaft im Achtelfinale des bayerischen Pokals antritt (voraussichtlich am Mittwoch, 2. Oktober, in Pipinsried), geht es an diesem Samstag in ein schweres Auswärtsspiel bei RB Leipzig (14 Uhr).

Der Pokaltriumph kam da vor dem Duell gegen die von einem großen österreichischen Brausehersteller finanziell kräftig unterstützten Leipziger gerade recht. „Wir haben in Memmingen von Anfang an die Ruhe bewahrt. Der Sieg wird uns Sicherheit für Samstag geben“, sagte SpVgg- Innenverteidiger Mario Erb nach dem erfolgreichen Achtelfinaleinzug. Allerdings steht für die Rot- Blauen in Sachsen eine wesentlich schwierigere Aufgabe an als im beschaulichen Allgäu. Statt 720 Zuschauer in der Memminger Arena erwartet die Hachinger hinter dem MSV Duisburg die zweitgrößte Kulisse der Liga.

Zwischen knapp zehn- und fünfzehntausend Zuschauer finden sich bei Heimspielen der „Roten Bullen“ ein. Einen, den eine große Kulisse nur wenig beeindruckt, ist Erb. Der Abwehrmann hat mit seinen nur 23 Jahren bereits schon ganz andere Kulissen erlebt. Erb war in seiner Jugend bei der U17-WM in Korea für das deutsche Team im Kader. Auf Vereinsebene erlebte der deutsche B-Jugend-Meister nach seiner Zeit bei den Amateuren des FC Bayern eine große Kulisse im Aachener Tivoli beim damaligen Zweitligisten Alemannia Aachen.

„So etwas sollte eigentlich motivieren. Es gibt nichts Schöneres, als vor zehntausend Zuschauern zu spielen“, sagt Erb. Ähnlich ergeht es auch Erbs Mitspielern in Haching, die in jüngster Zeit vor großen Kulissen wie in Münster (3:2) oder Rostock (1:0) erfolgreich bestanden. Die Schwächen der Vergangenheit, als die junge Hachinger Truppe vor viel Publikum bei Rückschlägen oftmals den Faden verlor, scheint der Vergangenheit anzugehören. „Da haben wir einen richtig guten Schritt gemacht. In der Ferne spielen wir nicht mehr gehemmt“, lobt Schromm.

Quelle: fussball-vorort.de

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