Ein kleines Endspiel für die Schmöllertruppe

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Franz Hübl und seine Ismaninger wollen das Jahr 2011 mit einem Sieg zu Ende bringen.

FC Ismaning - Auf dem Papier geht es um drei Punkte, wenn der FC Ismaning am Samstag (14 Uhr) in Seligenporten das Bayernligajahr 2011 abschließt.

Der wirkliche Preis für einen Sieg sind aber drei Monate Ruhe in der Winterpause.

„Mit diesem Sieg würde vieles leichter fallen“, sagt der Präsident Hans Blößl. Die Ismaninger lägen bei einem Sieg im schlechtesten einen Punkt hinter Aufstiegsrang neun. „Dann wäre vieles ruhiger“, sagt Blößl.

Auch Trainer Frank Schmöller spricht von „dem Charakter eines kleinen Endspiels.“ Zuversichtlich stimmt ihn dabei, dass der FCI in der Vorrunde unter Druck immer die besten Leistungen gebracht habe. Dazu kommt auch noch die gute Erinnerung an die Ausflüge nach Seligenporten. Dort feierten die Ismaninger fast immer Siege und obendrauf Vize-Meisterschaft und in der vergangenen Saison den Meistertitel. „Wir freuen uns auf die Aufgabe“, sagt der Trainer.

Schmöller könnte auch davon profitieren, wenn die drei Punkte vor der Winterpause noch einkassiert werden. Denn dann wäre der Weg frei zu einer Vertragsverlängerung zwischen Verein und Trainer im Winter, um diese wichtigste Personalie im März zur Jahreshauptversammlung verkünden zu können. Schmöller selbst macht deutlich, dass er im Falle eines Angebots nicht allzu lange Bedenkzeit braucht: „Wenn die Vorstandschaft auf mich zu geht, dann gibt es wieder einen Handschlag. Ich habe zu hundert Prozent Bock auf den FC Ismaning, auch wenn kein Jahr hier so anstrengend war wie diese Saison.“ In der Winterpause dürfte sich auch personell einiges tun. Fix ist Mergin Sylejnani, der zuletzt in der Bundesliga der A-Junioren beim SSV Ulm spielte. Sein Einsatzgebiet ist das linke Mittelfeld, wo bislang kein Spieler so richtig überzeugen konnte. Schmöller macht auch deutlich, dass er Maxi Knauer vom TSV 1860 München II gerne verpflichten würde. „Bislang haben wir auch immer die Spieler bekommen, die wir wollten“, sagt er selbstbewusst. Kommt Knauer, könnte Rainer Storhas gehen. Der zuletzt von Bernd Häfele aus der ersten Elf verdrängte defensive Mittelfeldspieler machte offenbar intern bereits Ankündigungen, zu einem Winterwechsel bereit zu sein. Ein weiterer Wechselkandidat dürfte der ehemalige Hachinger Anton Siedlitzki sein.

Nico Bauer

Aufstellung: Horn - Hübl, Volkmar, Weiser, Negele - Häfele, Bachinger - Fries, Bukowski (Lopez) - Stijepic, Fischer. nb

Quelle: fussball-vorort.de

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