Konkurrenzkampf voll entbrannt

Unermüdliche Arbeiter in der ersten Hälfte: Stürmer Janik Haberer (l. am Ball) und Benjamin Kauffmann. Foto: rmf

Unterhaching - Der Kampf um die Stammplätze hat bei der SpVgg Unterhaching begonnen. Nachdem über 40 Akteure in der vergangenen Woche im Trainingslager in Grassau mit dabei waren, durften zum Testspiel gegen den FC Ingolstadt (0:0) nur 22 auserwählte Spieler mitreisen.

Bis auf Ersatztorwart Sebastian Wolf kamen alle Akteure eine Halbzeit zum Einsatz. Lediglich Rechtsverteidiger Kevin Hingerl, der in erst in der 63. Minute für Maximilian Bauer eingewechselt wurde, durfte etwas länger ran.

In der Innenverteidigung bewies sich zunächst Daniel Hofstetter zusammen mit Neuzugang Alexander Hack. Abwehrrecke Hack, der sich einmal einen kleinen Fehler leistete, dürfte sich um den zweiten Innenverteidiger-Platz neben dem soliden Hofstetter streiten. Ebenso die zur zweiten Hälfte eingewechselten Mario Erb und Maximilian Drum sowie der wegen einer Grippe nicht zum Testspiel mitgereiste Jonas Hummels.

Auf der Linksverteidiger-Position zeigte Neuzugang Fabian Götze keinen wesentlichen Leistungsunterschied zu Konkurrent Benjamin Schwarz. Im Mittelfeld ließ auf der rechten Seite der quirlige 1,70 Meter große Thomas Steinherr sein Können gelegentlich aufblitzen. „Mein persönlicher Favorit unter den Neuzugängen“, sagte Manfred Schwabl.

Während auf der linken offensiven Außenbahn ähnliche Leistungen bei Benjamin Kauffmann und Marius Willsch zu beobachten waren, zeigte sich in der Partie gegen den Zweitligisten das defensive Mittelfeld hingegen mit zwei Gesichtern. Maximilian Welzmüller und Quirin Moll taten sich einfacher als die erst frisch aus der A-Jugend in den Herrenbereich gewechselten Lucas Hufnagel und Stefan Haas. Auf Welzmüller, der nach dem ersten Test gegen die U20 Nigerias (0:3) das zweite Mal hintereinander die Kapitänsbinde trug, zählt man bei der SpVgg große Stücke. „Er ist stabil auf der Sechs und stark im Zentrum“, so Cheftrainer Claus Schromm über den Inninger. In der Führungsrolle fühlt sich Welzmüller wohl, auch wenn die Kapitänswahl noch ansteht. „Man freut sich wenn man Verantwortung bekommt“, beschreibt der 23-Jährige seinen Umgang mit der Kapitänsbinde.

Im Sturm erwiesen sich die in der ersten Hälfte spielenden Janik Haberer und Andreas Voglsammer als etwas durchschlagskräftiger als Marius Duhnke und Dominik Rohracker. „In der zweiten Hälfte hat uns offensiv ein bisschen was gefehlt“, fand Schromm. Für die Stürmer dürften sich die nächsten Tests gegen leichtere Gegner als den starken Zweitligisten richtungsweisend zeigen.

Robert M. Frank

Quelle: fussball-vorort.de

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