Lechthaler dreht Rückstand

Pirmin Lechthaler drehte den Rückstand. Am Ende gewann Unterföhring mit 3:1.
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Pirmin Lechthaler drehte den Rückstand. Am Ende gewann Unterföhring mit 3:1.

FC Unterföhring - In Aufstiegsjahren lebte der FC Unterföhring stets von seiner fast uneinnehmbaren Festung an der Bergstraße. Und auch diese Saison entpuppen sich Heimspiele als Punktegarantie.

Unterföhring – In Aufstiegsjahren lebte der FC Unterföhring stets von seiner fast uneinnehmbaren Festung an der Bergstraße. In der ersten Bayernliga- Saison der Clubgeschichte bringt der heimische Platz nun auch schon wieder soviel Punkte, dass die Spitze nicht weit weg ist. Am Freitagabend wurde der BCF Wolfratshausen überzeugend mit 3:1 (0:0) abgefertigt.

Wolfratshausen war nun schon der vierte Heimsieg in Serie und der stützte sich wieder auf den Säulen Disziplin sowie körperliche Kraft. In der ersten Halbzeit arbeiteten die Unterföhringer defensiv konsequent gegen einen mitspielenden und alles andere als ungefährlichen Kontrahenten. Für die Zuschauer war dieser erste Part kein Genuss, weil sich die 22 Akteure auf dem Platz ziemlich neutralisierten.

Schwung bekam die Partie nach der Pause, als ausgerechnet Sebastian Pummer den Gast in Führung brachte. Der Bruder des Unterföhringer Co-Trainers brachte einen Freistoß mit roher Gewalt aus dem Fuß im Tor unter. Keine 60 Sekunden später klingelte es dann aber auf der Gegenseite. Wolfratshausen ergötzte sich noch an der Führung, als der FCU einen Überfallangriff startete und der Ball über Sebastian Bracher und Max Lamprecht zum Torschützen Pirmin Lechthaler kam.

Der Vollstrecker, der nun in seinem zweiten FCU-Jahr als Spätstarter ins Laufen kommt, hatte völlig frei stehend null Probleme. Dieses 1:1 war für Wolfratshausen ein schwerer Wirkungstreffer. Dazu kam, dass die fitten Unterföhringer immer mehr körperliche Vorteile hatten. Die Überraschungsmannschaft der Bayernliga kam nun immer wieder gefährlich zum Abschluss. Leo Cucic (64.) sowie erneut der bärenstarke Lechthaler (67.) verfehlten ihr Ziel nur knapp.

In dieser Phase war vor allem Ünal Tosun der überragende Mann auf dem Platz. Das 2:1 blieb aber wieder Lechthaler vorbehalten, der aus spitzem Winkel eine Bogenlampe ins lange Eck köpfte. Als der Ball im Netz lag, waren Freund und Feind gleichermaßen verwundert. Wolfratshausen hatte dann nur in der Nachspielzeit noch einen Torschuss, den Sebastian Fritz abwehrte und am Ende des aus der Situation entstehenden Konters schoss Mario Michelini das 3:1. Zu dem Zeitpunkt war der Gast nach zwei Roten Karten auch nur noch zu neunt.

Quelle: fussball-vorort.de

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