Leitls Männer bloß nicht unterschätzen

Mit dem richtigen Augenmaß: Andreas Faber &Co. wollen den Puffer zur Abstiegszone vergrößern.
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Mit dem richtigen Augenmaß: Andreas Faber &Co. wollen den Puffer zur Abstiegszone vergrößern.

FC Unterföhring - Die Serie gewinnt an Wert. Letztmals hat der FC Unterföhring am 31. Oktober im Derby gegen Garching verloren. Seitdem zog das Team mit fünf ungeschlagenen Matches seinen Schopf ein gutes Stück weit aus dem Abstiegssumpf. Dort ist der Gegner des Freitagsmatches BCF Wolfratshausen (19 Uhr; Stadion Bergstraße) längst angekommen.

Zwei Siege und drei Unentschieden machen unter dem Strich neun Punkte für den FCU, der nun im hinteren Mittelfeld steht. Um den Abstiegsbereich entscheidend hinter sich zu lassen, braucht es aber noch den einen oder anderen Dreier. „Von den Punkten her helfen Unentschieden nicht viel“, bestätigt Trainer Walter Werner, „aber ich sehe es nicht so negativ. Unentschieden sind gut fürs Selbstvertrauen.“

Er ist überzeugt, dass seine Mannschaft sich mit der Umsetzung der Trainingsleistungen in den kommenden Wochen in der Tabelle weiter nach oben arbeiten wird. Der nächste Heimgegner Wolfratshausen ist mittlerweile auf dem Relegationsrang 15 angekommen und erlitt zuletzt die Schicksalsschläge im Dreierpack. Die Krise nahm ihren Lauf gegen die anderen Kellerkinder Wacker Burghausen II und Affing.

Dann folgte erst der vermeintliche Befreiungsschlag gegen SB Rosenheim (4:0) und der finale Tiefpunkt mit der 1:6-Klatsche gegen Bogen. Daraufhin bot der ehemalige Ismaninger Reiner Leitl seinen Rücktritt als Trainer an. Der Verein lehnte ab und so steht auch diesmal die Fußballerlegende grantelnd an der Seitenlinie. Die Vorgeschichte bedeutet auch, dass die Mannschaft gewaltig unter Zugzwang steht.

„Das ist eine komische, unberechenbare Mannschaft“, sagt Walter Werner. Er betont, dass sein Team auf sich selbst schauen muss. Zu viele Blicke gen Wolfratshausen könnten gefährlich werden: „Wenn wir die unterschätzen, dann haben wir ein Problem.“ Ein anderes Problem der Unterföhringer sind die angeschlagenen Spieler. Für Michael Kain, den defensiven Part der Doppelsechs gibt es derzeit eigentlich keinen Ersatz. Auch auf der linken Abwehrseite wird es sehr dünn, wenn der ebenfalls angeschlagene Leo Mayer nicht auflaufen könnte.

Aus beruflichen Gründen muss sicher Mr. Zuverlässig Uwe Schlottner passen. Dafür hat Walter Werner in der Offensive einige Möglichkeiten, zumal auch Alexander Hollering sich für die Startelf empfiehlt. Mit Dardan Idrizi hat der FCU noch einen neuen Mann im Kader. Zuletzt spielte der Kicker aus dem Kosovo bei der SpVgg Unterhaching II.

Quelle: fussball-vorort.de

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