Vom Krankenstand auf den Platz

Lösch in Sorge: „Ich habe zehn fitte Spieler“

Gerhard Löschs Elf stellt sich gegen Lohhof von alleine auf. Foto: Lehmann

Es gehört mittlerweile schon fast zur Normalität, dass der TSV Eching personell gebeutelt in ein Bezirksligaspiel geht. Warum sollte sich dies also im dem Duell mit dem SV Lohhof am Samstag ändern?

„Ich habe zehn fitte Spieler“, sagt TSV-Trainer Gerhard Lösch, der lieber über andere Dinge sprechen würde, aber nicht kann, da die personelle Situation den Alltag bestimmt. „Wir hatten aufgrund der beiden Partien am Osterwochenende nur eine Trainingseinheit. Eigentlich versuche ich mein Team gezielt auf den Gegner vorzubereiten, aufgrund der vielen Ausfälle war das aber nicht möglich. Es wurde ein klassisches Abschlusstraining mit Spiel“, so Lösch.

Florian Höltl wird in dieser Saison nicht mehr auflaufen, nachdem er sich am Karsamstag gegen Schwabing den Mittelfuß brach. Peter Enckell und Philipp Schuler ergänzen die Ausfallliste für die Partie gegen Lohhof. Um Alternativen zu haben, holte Lösch Marco Doms und Leon Franz in den Kader. „Bei Marco reicht es nach seinem Kreuzbandriss für 15 Minuten, Leon trainierte erstmals wieder mit und kann ebenfalls für zehn Minuten auflaufen“, sagt Lösch. Auf der Sechs wird Christian Mayer beginnen, der zwölf seiner 14 Saisoneinsätze für die Zweite Mannschaft in der A-Klasse absolvierte.

„Die Spieler, die auf dem Platz stehen, haben die Qualität, um Lohhof zu schlagen. Es macht die Aufgabe allerdings nicht einfacher“, so Lösch, der mit seinem Team eine Reaktion auf die 0:3-Niederlage in Rohrbach am Ostermontag zeigen will. Mit dem dem Tabellenneunten SV Lohhof kommt ein Gegner, der drei seiner vier Spiele nach der Winterpause verlor und nur die Partie in Schwabing (5:2) gewann.

„Sie sind eine eingespielte Mannschaft. Wenn sie gut ins Spiel finden und in der Anfangsphase die Zweikämpfe gewinnen, wird es schwer für uns“, sagt Lösch. „Das wollen wir verhindern und dann gut nach vorne spielen, denn: In der Defensive sind sie verwundbar“, beobachtete der TSV-Trainer. Beim 1:1-Remis im Hinspiel gelang das seiner Mannschaft nur einmal.

Quelle: fussball-vorort.de

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