SCF löst Trainerkrise in eigenen Reihen

Die neuen Hoffnungsträger des SCF sind Cheftrainer Roberto Fontana (l.) und sein Assistent Florian Baier.

Fürstenfeldbruck - Roberto Fontana ist ab sofort Trainer der Landesliga-Fußballer des SC Fürstenfeldbruck. Der bisherige U19-Coach tritt das Erbe von Dirk Teschke an, der am Wochenende sein Amt niedergelegt hatte.

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Fast drei Stunden tagte die Vorstandschaft am Montagabend gemeinsam mit Ehrenpräsident Albrecht Huber, Ex-Manager Gerhard Knöchel und dem Mannschaftsrat der Landesliga-Elf. Dann stand fest, was das Tagblatt bereits angedeutet hatte. Ab sofort heißt es: „Fontana, übernehmen Sie.“ Als Co-Trainer fungiert Abwehrchef Florian Baier.
„Das ist die einzig richtige Lösung“, sagte Knöchel, der den beruflich verhindertenAbteilungsleiter Alfred Thurner vertrat. Er bestätigte auch, was Vize-Präsident Eckard Lutzeier vor wenigen Tagen noch bestritten hatte: Fontana war sich mit dem Verein bereits über ein Engagement ab der kommenden Saison einig. Knöchel: „Darum wäre es auch ein Unding gewesen, jemand anderen zu holen. Man stelle sich vor, der hat auch noch Erfolg und muss dann am Saisonende aufhören.“

Offenbar hatten in der Trainerfrage die Alt-Funktionäre um Knöchel und Huber ein Machtwort gesprochen. Gestern Mittag bestritt Präsident Sigi Müller die interne Lösung nämlich noch. Und auch Fontana selbst sagte: „Als ich zur Sitzung gekommen bin, war der Plan, dass ich weiter die U19 betreue.“ Doch schließlich drängte der Verein darauf, den Ex-Emmeringer vorzeitig zu inthronisieren.

Seit sechs Jahren ist Fonatana mittlerweile Nachwuchs-Trainer beim SCF. Zu seiner aktiven Zeit trug er auch das Brucker Trikot, davon zwei Jahre in der Seniorenmannschaft. „Ich bin ein alter Brucker“, sagt er. Für ihn sei es deshalb keine Frage gewesen, „dass ich mache, was der Verein will“.

Durch die nicht geplante kurzfristige Amtsübernahme konnte der Neu-Coach noch gar keine Planungen für die sportliche Zukunft aufstellen. „Ich habe den Vorbereitungsplan für die U19 fertig gemacht. Für die Landesliga-Manschaft muss ich das jetzt erst noch machen. Aber da habe ich morgen den ganzen Tag Zeit, mir darüber Gedanken zu machen“, sagte er gestern Abend.

Hilfe bekommt er dabei von seinem neuen Co-Trainer. Florian Baier ist ebenfalls ein Brucker Urgestein. Der Verteidiger schaffte den Sprung aus der eigenen Jugend in die damalige Bayernliga-Elf und ist seither ein Leistungsträger.

Quelle: fussball-vorort.de

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