Luxusprobleme beim FCU

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Coach Ebner hat vor der Partie in Fürstenfeldbruck die Qual der Wahl.

FC Unterföhring – Der FC Unterföhring hat sich längst daran gewöhnt, die Nummer eins der Landesliga zu sein. Dazu passt auch, dass Trainer Alexander Ebner vor lauter Luxus-Aufstellungsproblemen kaum noch Zeit für den Gegner hat.

 Vor dem Gastspiel am heutigen Samstag beim SC Fürstenfeldbruck (14 Uhr) werden einige Spieler der Teambesprechung entgegen fiebern.

Die Frage der Fragen beim FC Unterföhring ist die Besetzung der beiden Positionen im defensiven Mittelfeld. Dort hat Michael Kain einen Vorteil, da ihn Ebner als den komplettesten Spieler bewertet. Dahinter stehen der Ex-Ismaninger Kerim Cetinkaya, der im Winter vom FC Memmingen gekommene Max Lamprecht und Armin Brotz. Allzweckwaffe Ercan Maraz ist eher ein Kandidat für die linke oder rechte Abwehrseite. „Wir haben auf der Doppelsechs ein Luxusproblem, das nicht einmal Bayernligisten haben“, sagt Ebner.

Der Trainer wird das Abschlusstraining noch einmal auf sich wirken lassen und dann Samstagmittag dem Team die Entscheidung mitteilen. „Alle sind nur Millimeter voneinander entfernt“, sagt der Coach und betont, dass die Aufstellung in Bruck nicht mehr als eine Momentaufnahme sein wird. Jede gelbe Karte, jedes konditionelle Nachlassen kann den Konkurrenzkampf beeinflussen.

Für den Punktspielstart nach der Winterpause sind die Besetzungen auf den Außenseiten der Viererkette noch offen. Rechts fehlt definitiv Michael Hutterer, der eine Oberschenkelverletzung hat. Der linke Verteidiger Ferdinand Grund könnte nach überstandener Grippe wieder spielen. Kandidaten für die Viererkette sind Maraz und Ömer Gebesci – auch Pascal Putta käme in Frage.

Im Vorfeld des Neustarts in der Landesliga wird der Trainer auch an die Serie vor der Winterpause erinnern. Der Lauf steht bei vier Siegen in Folge mit 16:3 Toren. Ebenso erfolgreich verlief die Vorbereitung, „aber das heißt nicht, dass es automatisch so weiter geht.“ Unterdessen spielen Ebner die gewaltigen Kampfansagen der Verfolger Kottern und Gersthofen richtig in die Karten, „denn so etwas motiviert unsere Mannschaft noch mehr.“  nb

Aufstellung: Vidovic – Gebesci, von Kolzenberg, Manzinger, Grund (Maraz) – Kain, Cetinkaya (Lamprecht) – Sperl, Faber, Putta – Sichort.

Bericht 2:

Unterföhrings Ziel heißt Bayernliga

Wenngleich man beim Aufsteiger nur hinter vorgehaltener Hand vom zweiten Aufstieg in Folge spricht – 13 Spiele trennen den FC Unterföhring noch vom möglichen Durchmarsch von der Bezirksober- in die Bayernliga. Mit sechs Zählern Vorsprung (bei allerdings einer Partie mehr) auf den ersten Verfolger TSV Kottern geht man in das an diesem Wochenende beginnende letzte Saisondrittel der Landesliga Süd. Vier Abgängen aus der zweiten Reihe steht mit Max Lamprecht (vom FC Memmingen) ein Zugang gegenüber.

Mit der Auswärtsbegegnung beim kriselnden SC Fürstenfeldbruck (als Elfter nur drei Punkte vor der Abstiegszone) wartet allerdings gleich eine heikle Aufgabe auf Alexander Ebners Elf (Sa., 14 Uhr). Mit vier Zugängen startet indes der SV Pullach ins Jahr 2011. Am Samstag (14 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Carsten Teschke, die durch fünf Siege aus den letzten sechs Spielen den Anschluss an das Mittelfeld wieder herstellen konnte, den SB DJK Rosenheim.

mh

Quelle: fussball-vorort.de

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