Nur ein mageres Pünktchen im Plattlinger „Mega-Stau“

Fehlt seinen Mannen in den nächsten Wochen: Stammkeeper Gil Shohat ist an der Schulter verletzt.
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Fehlt seinen Mannen in den nächsten Wochen: Stammkeeper Gil Shohat ist an der Schulter verletzt.

SV Pullach - Schon die Vorzeichen für das Auswärtsspiel in Plattling waren mehr als ungünstig. Nach dem an der Schulter verletzten Stammtorhüter Gil Shohat musste unter der Woche auch...

SV Pullach - Schon die Vorzeichen für das Auswärtsspiel in Plattling waren mehr als ungünstig. Nach dem an der Schulter verletzten Stammtorhüter Gil Shohat musste unter der Woche auch noch Ersatzkeeper Cerruti Nsuka-Zola nach Meniskuseinriss unters Messer und wird nun ebenfalls einige Zeit ausfallen.

Und in Richtung gegnerisches Tor sah’s auch nicht viel besser aus: Goalgetter Orhan Akkurt (bisher 11 Treffer) fehlte immer noch verletzungsbedingt, Maxi Schuster (bisher 5 Treffer) konnte sich wenigstens nach seiner Verletzungspause schon wieder auf die Bank setzen. So ruhten alle Hoffnungen in Plattling erneut auf dem Zweifach-Torschützen von Vilshofen, auf Co-Trainer Jochen Schinagel.

Zu allem Überfluss steckte ein Teil der Pullacher Offiziellen mit Manager Theo Liedl auch noch in einen Mega-Stau auf der A 92 fest und wurde gänzlich daran gehindert, das Spiel zu beobachten.

Dies hatte zwar keinen direkten Einfluss auf den Ausgang des Spiels – aber es passte ins Gesamtbild dieses völlig verkorksten Samstagnachmittags.

Trainer Carsten Teschke fasste es so zusammen: „Wir haben leider einen gebrauchten Tag erwischt!“

Die Plattlinger taten von Anfang an alles dazu, dass die Pullacher Angreifer auch auf dem Rasen im „Mega-Stau“ der niederbayerischen Abwehr hängen blieben. Mit meist allen elf Spielern in der eigenen Hälfte machten sie die Räume dermaßen eng, dass sich das Pullacher Kombinationsspiel gar nicht erst entfalten konnte.

Einziger Profiteur dieser Spielweise war Pullachs von der „Zweiten“ entliehene Torhüter Oliver Träger, der mangels Beschäftigung und nur weniger meist harmloser Konter der Plattlinger sein zweites Spiel im Tor der „Ersten“ wieder mit einer „Null“ beenden konnte.

Die „Null“ stand diesmal allerdings auch bei den Pullacher Angreifern. Während Co-Trainer Jochen Schinagel in Vilshofen als „Jolly Joker“ noch zweimal einnetzen konnte, fehlte ihm im Plattlinger Rennbahn-Stadion einige Male das Quentchen Glück - oder eines der vielen niederbayerischen Abwehrbeine verhinderte den Weg des Balles ins Tor.

Auch Maxi Schuster konnte nach seiner Einwechslung (59. für Misirlioglu) nur einige Male für Alarm vorm Plattlinger Gehäuse sorgen – aber auch ihm gelang es nicht, Torhüter Philipp Zellner zu überlisten.

In der Schlussphase versuchte Trainer Teschke dann noch mit frischen Kräften das Tor der Niederbayern zu knacken – doch auch Daniel Schmeer (71. für Volkan Cukur) und Stefan Benzinger (79. für Schinagel) fanden an diesem verregneten Nachmittag vor knapp 100 Zuschauern nicht den passenden Schlüssel für das wie vernagelt wirkende Plattlinger Tor.

Als Fazit bleibt festzuhalten:

Die Raben konnten trotz einer guten kämpferischen Leistung ihr spielerisches Potenzial nicht entfalten und haben zwei wichtige Punkte in Plattling liegen gelassen. Zumal Garching ebenfalls in Passau Federn ließ und dort den 2:2-Ausgleich sogar erst in der Nachspielzeit erzielte. Dafür rückt Freising immer dichter auf das Raben-Team auf und wird nun ein bedrohlicher Konkurrent um Platz Zwei in der Tabelle.

Quelle: fussball-vorort.de

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