Für fünf Landkreis-Teams gehts noch um alles oder nichts

Tom Huber Der SG-Chef hofft auf die Aufstiegsrelegation.

Kreis Wolfratshausen – Während es die meisten Fußballklubs im Landkreis am kommenden Wochenende locker angehen lassen können, dreht sich für einige Teams an diesem letzten Spieltag noch alles um die Frage: Relegation oder direkter Aufstieg beziehungsweise Abstieg?

Für fünf Fußballteams geht es am kommenden letzten Spieltag noch um Auf- oder Abstieg

von Thomas Wenzel

BCF Wolfratshausen II

Ein Kandidat zum Nachsitzen ist das Farcheter U 23-Team. Die Elf von Jupp Kaltenecker belegt momentan den Tabellenplatz über dem Abstiegsstrich und kann mit 29 Punkten auch nicht mehr vom ersten Absteiger FC Penzberg (24 Punkte) eingeholt werden. Und der BCF II hat auch die einmalige Gelegenheit der Relegation zu entkommen – nämlich mit einem Sieg am Sonntag beim unmittelbar vor ihm platzierten TSV Schongau (31 Punkte). Ein Remis wäre zu wenig, mit einem Dreier wären Marcel Wollenberg und Co. alle Sorgen los. Abteilungs-Vize Franz Sedunko zeigte sich schon vor zwei Wochen zuversichtlich: „Wir schaffen den Klassenerhalt in der Kreisliga.“

TuS Geretsried II

In die Kreisliga rauf möchte die Geretsrieder Reserve – doch ob als Meister oder über die Relegation, das ist noch völlig offen. In jedem Fall sollte das Team von Thomas Dötsch am Sonntag beim abstiegsbedrohten TSV Wolfratshausen gewinnen, um den derzeitigen zweiten Platz vor dem FSV Höhenrain zu behaupten. Und würde Spitzenreiter Aying zum Abschluss gegen Darching den Kürzeren ziehen, würde der TuS II sogar den Titel holen. Coach Dötsch hat es so verkündet: „Wir werden Meister.“

FSV Höhenrain

Rein rechnerisch haben auch die Höhenrainer alle Chancen, den zweiten Platz zu ergattern. Erste Voraussetzung wäre ein Sieg in Kreuth, eine Geretsrieder Niederlage wäre außerdem wichtig. Gewinnt der FSV, und kommt der TuS II gegen die Wölfe über ein Remis nicht hinaus, gäbe es sogar ein Entscheidungsspiel um den Relegationsrang. Höhenrains Trainer Christian Feirer neigt jedoch nicht zum Träumen: „Ich gehe davon aus, dass sich Aying und Geretsried kein Blöße geben werden.“

TSV Wolfratshausen

Hans Wiedner Der Wölfe-Manager hat resigniert. FOTOS: ARCHIV

Die Konstellation ist mehr als unglücklich. Nicht nur, dass die Wölfe wie erwähnt gegen den Aufstiegskandidaten TuS II bestehen müssen, der jeden Zähler braucht. Selbst im Falle eines Siegs müssten sie darauf hoffen, dass im Duell der beiden vor ihnen platzierten Klubs der TSV Weyarn gegen den SV Warngau gewinnen wird. Was nicht ganz unwahrscheinlich ist, wollen die Weyarner ein eventuelles Entscheidungsspiel gegen Warngau vermeiden. „Ich habe eigentlich keine Hoffnung mehr“, sagt Hans Wiedner. Nach Ansicht des Wölfe-Managers hat seine Elf zuletzt zu viele Punkte liegen gelassen. Der erneute Abstieg in die A-Klasse scheint unausweichlich. Wiedner: „Weyarn und Warngau werden das unter sich ausmachen. Unsere Chancen, noch die Relegation zu erreichen, gehen gegen Null.“

SG Beuerberg/Eurasb.

Eine spannende Schlussphase verspricht die Tabellenspitze in die Kreisklasse 3. Erst einmal blicken alle Augen auf das heutige Nachholspiel des drittplatzierten ESV Penzberg (momentan 53 Punkte) gegen den SC Huglfing, der im Abstiegskampf noch jeden Punkt braucht. Straucheln die Eisenbahner, hätte Beuerberg (53 Punkte) – ein Sieg am Sonntag gegen Absteiger Tutzing vorausgesetzt – Rang zwei sicher. Und die SG könnte sogar noch Spitzenreiter Wielenbach (56 Punkte) abfangen, sollte dieser beim FCK Schlehdorf stolpern. „Natürlich hoffen wir auf die Schützenhilfe von Huglfing und Schlehdorf“, sagt SG-Chef Tom Huber. Allerdings sei man angesichts der Verletzungsmisere heuer auch so mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. „Aber klar würden wir uns freuen, wenn wir es in die Aufstiegsrelegation schaffen“, räumt Huber ein.

Quelle: fussball-vorort.de

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