Matejka: „Wieder sind wir verpfiffen worden“

„Wieder sind wir verpfiffen worden, das Spiel muss eigentlich 2:2 ausgehen.“ SVH-Manager Michael Matejka

SV Heimstetten - Eine Sensation lag in der Luft. Toll präsentierte sich der SV Heimstetten im Bayernliga-Vergleich mit dem Klassenprimus TSV 1860 Rosenheim am Freitag. Am Ende stand er mit leeren Händen da, die Partie ging mit 2:5 verloren.

von Matthias Vogl

Viele „Baustellen“ hat Rainer Elfinger gar nicht aufgemacht. Auf die vier Niederlagen in Folge reagierte der Coach des SV Heimstetten nur mit einem Wechsel. Raphael Mayer spielte für Daniel Steinacher in der Innenverteidigung, seinen Posten auf der Außenbahn übernahm Sebastian Paul. Darüber hinaus hatte Elfinger Leidenschaft verlangt.

Beide Maßnahmen zeigten den gewünschten Effekt. Heimstettens Abwehr stand auffallend hoch und stabil und die gesamte Mannschaft kämpfte aufopferungsvoll um jeden Zentimeter Rasen. Dass der SVH gegen den überragenden Tabellenführer Rosenheim nicht zu vielen Torchancen kommen würde, war zu erwarten.

Weniger klar war, dass die 60er ihrerseits im ersten Spielabschnitt kaum zu Chancen kamen. Ein Schuss von Danijel Majdancvic ans Außennetz (22.), ein Schüsschen aus der Ferne und ein Freistoß, der für SVH-Keeper Patrick Lehner kein Problem darstellte. Zweimal verlor Quirin Moll im Mittelfeld leichtsinnig den Ball. Einmal spielten die Gäste den Konter schlecht, ein anderes Mal blockte Raphael Mayer in letzter Sekunde gegen Andreas Voglsammer. 0:0 hieß es zur Pause, aber trotz der mangelnden Torraumszenen hatten die Fans bis zu diesem Zeitpunkt ein rassiges, ein interessantes Bayernliga-Spiel zu sehen bekommen.

Nach der Pause blieb das so. Und Heimstetten wurde forscher. Als Heigermoser nach großartigem Zuspiel das 1:0 erzielte, und Gianni Simari alleine auf den Torwart zusteuerte, schien die Sensation so gut wie perfekt. Doch Simari scheiterte und das Unglück nahm für Heimstetten seinen Lauf. Drei Treffer von Majdancic, einer von Andreas Voglsammer und einer von Frederik Schramme besiegelten das Schicksal für Heimstetten. Das Tor zum 2:5 durch Ibo Aydemir verkam zur Makulatur.

SVH-Manager Michael Matejka war nach dem Abpfiff außer sich vor Wut: „Wieder sind wir verpfiffen worden, das Spiel muss eigentlich 2:2 ausgehen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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