Mats Hummels beobachtet FCI

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Mats Hummels spielt bei Borussia Dortmund

FC Ismaning - Zum ersten Testspiel des FC Ismaning kam viel Prominenz in den Sportpark. Drittligist SpVgg Unterhaching hatte den Nationalspieler Mats Hummels samt Familie dabei.

von Nico Bauer

Hebefigur: Häfele lässt sich im Trainingslager von Thomas Bachinger, Robert Rakaric und Mijo Stijepic (v.l.) tragen.

Ismaning – Nach einer Woche Trainingslager am Gardasee befindet sich der Regionalligaaufsteiger auf einem sehr guten Weg. Im ersten Testspiel bestätigten die Ismaninger Fußballer den Eindruck mit einem eher unglücklichen 0:1 (0:0) gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching, das auch Nationalspieler Mats Hummels beobachtete.
Für den Sieg beim Erdinger-Meister-Cup in der vergangenen Saison hatte der FCI dieses Trainingslager mit Profibedingungen und zwölf Einheiten an sechs Tagen bekommen. Trainiert wurde sogar im Hotelpool mit „kreativer Wassergymnastik“, wie Schmöller grinsend erklärt. Die eine Woche im italienischen Hochsommer legt körperlich die Basis für die erste Regionalligasaison der Vereinsgeschichte und war auch als Teambuilding-Maßnahme Gold wert. Stolz vernahm Schmöller bei der Abreise auch das Kompliment des Hotelmanagers, dass dieser selten eine so disziplinierte Fußball-Mannschaft gesehen habe.

Zum ersten Testspiel kam viel Prominenz in den Sportpark. Drittligist SpVgg Unterhaching hatte den Nationalspieler Mats Hummels samt Familie dabei. Der Deutsche Meister von Borussia Dortmund sah seinem kleinen Bruder Jonas zu, der mit der Hachinger Abwehr das Spiel genauso im Griff hatte wie die Ismaninger Hintermannschaft. Der FCI arbeitete defensiv fast fehlerfrei und sorgte dafür, dass 90 Minuten kein Klassenunterschied erkennbar war.

Nur anfassen, nicht trinken: Kurze Trainingspause am Gardasee mit dem Getränk des Sponsors.

Das Tor von Dominik Rohracker (74.) kam eher aus dem Nichts zu Stande. Vor allem in der ersten Halbzeit arbeiteten die Ismaninger defensiv mit beeindruckender Disziplin. Neuzugang Alexander Buch (vier Zweitligaspiele beim FC Ingolstadt) zeigte auf der Doppelsechs ebenso gute Ansätze wie der aus Fürstenfeldbruck gekommene Christian Rodenwald, der rechts Julian Maurer vertrat. Ärgerlich ist derzeit nur, dass der aus Zagreb gekommene Ivan Bakovic noch keine Spielgenehmigung hat.

Der FCI wird in den kommenden Tagen noch zweimal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Kurz vor dem Abschluss steht der Wechsel des Defensivallrounders Thomas Angermeier (19) aus Unterhaching. Der letzte Platz bleibt dann offen für einen Spieler, der im Profibereich nicht unterkommt. „Das wird dann unser Osterhase und Weihnachtsmann in einer Person“, sagt Trainer Frank Schmöller.

Quelle: fussball-vorort.de

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