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Mönchengladbach testet in Heimstetten

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SV Heimstetten - In der Pause zwischen den Bayernliga-Spielzeiten soll den Heimstettener Fußball-Fans nicht langweilig werden.

Auch deshalb hat SVH-Manager Michael Matejka zugesagt, als er gebeten wurde, den Sportpark für ein Testspiel zur Verfügung zu stellen und den Ordnungsdienst dafür zu organisieren. Es ist aber kein gewöhnlicher Kick.

Am Donnerstag, 30. Juni, treffen um 18.30 Uhr tatsächlich der Bundesligist Borussia Möchengladbach und der Zweitligist SpVgg Greuther Fürth aufeinander - zwei Wochen vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison.

Es soll noch einer sagen, Netzwerk-Arbeit bringe nichts. Weil Matejka über die Bayernliga Andreas Lampert, Geschäftsführer der Firma „XXL Sports“ kennengelernt hat, kommt es vor den Toren Münchens nun zu der spektakulären Begegnung. Das Unternehmen aus Werneck betreut Profi-Mannschaften, organisiert deren Trainingslager und eben auch Vorbereitungsspiele. Schon im Jahr 2007 präsentierte der SV Heimstetten einen echten Kracher, damals trugen die Blackburn Rovers und Arminia Bielefeld ein Freundschaftsspiel aus. „Wir verstehen uns ganz gut. Andreas Lampert gefällt unsere Anlage, den Profis auch und für unser Renommee ist so eine Partie natürlich wahnsinnig viel wert“, sagt Matejka.

Sowohl die Kicker aus Mönchengladbach, als auch die aus Fürth werden zu der Zeit in der Nähe ihre Trainingslager abhalten. „Denen ist immer wichtig, nicht so weit anreisen zu müssen. Zu uns haben beide Clubs dann ungefähr eine Stunde Anfahrt.“ Die Preise legt der Organisator fest. Erwachsene bezahlen zwölf Euro, Jugendliche fünf, ermäßigt kostet das Billet neun Euro. „Wir als Veranstalter übernehmen das Catering und bekommen einen Teil der Einnahmen“, sagt Matejka. Kommen also viele Zuschauer, ist die Veranstaltung nicht nur gut für das Ansehen des Vereins, sondern auch für dessen Kasse.

Matthias Vogel

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