SVH muss punkten - und nicht nur einfach

Die Schüsse von Kapitän Dominik Schmitt sollen gegen Seligenporten wieder zum Erfolg führen. foto: dieter michalek

SV Heimstetten - Nach der 1:2-Pleite gegen den SV Erlangen-Bruck will der SV Heimstetten zurück in die Erfolgsspur. Die nächste Chance bietet sich am Samstag bei der Partie in Seligenporten.

Ist die Situation, in der sich Trainer Claus Schromm und sein Team zwischen der 1:2-Niederlage gegen den SV Erlangen-Bruck und dem Bayernliga-Spiel gegen den SV Seligenporten befand, nun einfach oder schwierig? Die Frage ist kaum zu beantworten.

Auf der einen Seite war sie einfach. Schromm musste nicht großartig die Stellschrauben justieren. Die Leistung seiner Elf gegen Erlangen war nämlich tadellos, ausgenommen der beiden individuellen Fehler, die zu den beiden Gegentoren führten, und die können im Training freilich nicht gezielt abgestellt werden.

Dazu hatte man auch nicht sagen können, dass der SV Heimstetten fahrlässig mit seinem Möglichkeiten umgegangen wäre. Vielmehr machte die ein überragend aufgelegter Gästekeeper Rainer Hausner mit schier unglaublichen Paraden zunichte. Ein anderer Keeper hätte die platzierten Versuche von Dominik Schmitt, Ibo Aydemir oder Orhan Akkurt wohl nicht gehalten.

Eigentlich war die Lage also entspannt für Schromm, und so gab er sich auch vor dem Vergleich in Seligenporten: „Wir müssen die sportliche Leistung aus dem Erlangen-Spiel wiederholen. Und dann bin ich überzeugt, dass sich auch das richtige Ergebnis einstellt.“

Schwierig machte die Situation schlicht und ergreifend der Tabellenplatz. Der Druck wächst mit jeder Niederlage, ja schon mit jedem Remis. Platz 9 soll am Ende mindestens zu Buche stehen. Derzeit ist es nur der 15. Rang. Noch ist der Abstand zur seligmachenden, weil zum Aufstieg in die höchste Amateurklasse berechtigenden Platzierung gering, dem SVH fehlen lediglich zwei Punkte. Und dennoch: Eine erneute Schlappe würde die Kluft wachsen lassen, das Ziel geriete ärger in Gefahr. „Und dafür muss ich diesen großen Aufwand nicht betreiben“, zeterte SVH-Manager Michael Matejka schon nach der Pleite bei Bayern Hof vor zwei Wochen.

Weil der Heimstettener Kader nominell sehr stark sei, amüsiere sich sogar schon die Konkurrenz über das schlechte Standing. Von einem Schicksalsspiel zu sprechen wäre übertrieben, zu eng liegt die Konkurrenz noch beisammen. Aber es ist für den SVH trotzdem an der Zeit zu punkten, und zwar nicht nur einfach.

Schromm hat außer dem beruflich verhinderten Ibo Aydemir und dem Dauerverletzten Memis Ünver alle Spieler an Bord. Er rechnet mit einer schweren Aufgabe. „Kollege Karsten Wettberg hat bereits kommuniziert, sich für die 0:5-Niederlage aus der vergangenen Saison revanchieren zu wollen.“ Das macht die Situation von Schromm und seiner Elf wiederum sicher nicht einfacher.

Voraussichtliche Aufstellung: Lehner, Wich, Löppert, Mayer, Ernesto, C. Schmitt, D. Schmitt, Oretan, S. Steinacher, Akkurt, Neumeyer.

Quelle: fussball-vorort.de

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